sy starship

nothing's gonna stop us now


Hinterlasse einen Kommentar

2017 – Ansegeln mit der Enterprise

Die Enterprise-Crew, die am gegenüberliegenden Steg ihr Boot liegen hat, kommt am Montag Abend an. Wir essen beim Lieblingsitaliener und schmieden Pläne für die Abfahrt am nächsten Tag. Wie in alten Zeiten in der Karibik.

Wir starten um 10.30 (die Enterprise wird am Nachmittag starten). Wir sind ja langsamer und brauchen den Vorsprung.

Aber nach 2 Seemeilen kehren wir um. Das Ruder, das wir erst reparieren haben lassen, hat viel zu viel Spiel. Außerdem macht der Motor eigenartige Geräusche.

Wieder im Hafen holen wir Ivan, den Techniker. Er stellt das Ruder erneut ein, deutlich besser.

Auch die Enterprise hat ein weiteres Problem entdeckt. Ein Reelingdraht ist gerissen. Auch hier ist Ivan der Mann der Stunde.

Gegen 15:00 starten wir gemeinsam  erneut.

Ein traumhafter Segeltag. Dank des guten Windes können wir sogar mit der Enterprise mithalten und flitzen mit 7 Knoten dahin.

WP_20170725_16_13_05_Pro

So soll der Sommertörn beginnen.

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

2017 – Nachspielzeit

In Bezug auf unser verlängertes Wochenende in Port Ginesta sind wir nun schon in der „Nachspielzeit“.

Die STARSHIP wird in unserer Abwesenheit erfolgreich gewassert. Mit neuer Anode am Propeller und neuem Antifouling.

Auch in Wien sind wir nicht untätig, sondern bestellen Ersatzteile für die nächsten Wartungsarbeiten im Sommer:

  • eine HARKEN Motor Control Box für die elektrische Winsch,
  • ein HARKEN Pawl Oil,
  • ein Servicekit für die Salzwasserpumpe  in der Pantry,
  • ein YANMAR-Service-Kit 011 für unseren Dieselmotor sowie einen zusätzliche Keilriemen und einen zusätzlichen O-Ring für den Impeller,
  • eine neue Bilgepumpe von RULE-MAT,
  • neue Lüfter für den Kompressor des Kühlschrankes,
  • zwei neue Halogen-Wandlampen für die Heckkabinen,
  • zwei Zündkerzen,
  • Stoff zur Innenauskleidung samt Spezialkleber und
  • Sterilisationsmittel für unseren verlässlichen Watermaker

 


Hinterlasse einen Kommentar

2017 – der Tag könnte 48 Stunden haben

Wir sind wieder auf der STARSHIP.

Es gibt doch noch jede Menge zu erledigen, bevor wir zum Sommertörn ablegen können. Wir arbeiten von früh bis spät. Der kulinarische Höhepunkt des Tages findet kaum vor 21:30 statt.

Neben den üblichen Arbeiten wie Segel anschlagen, Bimini und Sprayhood setzen, nehmen wir vor ein paar Verbesserungen, Wartungen und Reparaturen vor.

Die Bilgepumpe hat uns in den letzten beiden Jahren schon Kopfzerbrechen bereitet. Sie arbeitet – wenn erforderlich -, aber hört nicht auf. Der Sensor dürfte beschädigt sein.

Wir haben eine neue besorgt. Der Einbau gestaltet sich einfach. Und die alte Bilgepumpe von RuleMate wollen wir bei Gelegenheit reparieren.

Beim Anschlagen der Genua macht die elektrische Winsch schlapp. Das macht uns schon mehr Sorgen. Ohne elektrische Winsch ist an ein Ablegen nicht zu denken. Es dürfte jedoch an den „Pulsadoren“ liegen, die Druckknöpfe im Cockpit. Sie sind von der Sonneneinstrahlungen sehr stark abgenutzt. Wir haben Glück und finden genau die richtigen (nicht von Harken, aber Quick) in Weiß.

wp_20170723_12_25_22_pro.jpg

Der Toploader-Kühlschrank erhält eine neue Lüftung.

Wir tauschen zwei Lampen in den Heckkabinen.

Der Versuch, die neue Salzwasserpumpe einzubauen, scheitert leider daran, dass wir dazu die gesamte Spüler abbauen müssten. Ein anderes Mal.

Und wir beginnen damit, die Salonpölster neu zu überziehen.

Natürlich erledigen wir auch den Einkauf bei Lidl (Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst und Käse) und besorgen die Orange-Karte, um immer und überall erreichbar zu sein. 🙂

Es ist Sonntag Nachmittag, wir wollten schon starten, aber wegen des starken Windes aus Frankreich wollen wir nun doch noch warten, bis die Enterprise am Montag Abend kommt und mit Ihnen gemeinsam lossegeln. Das hat auch den Vorteil, dass wir ein weiteres Päckchen mit Ersatzteilen, das erst am Montag von der Post zu holen ist, in Empfang nehmen können.

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

2017 – Vorfreude im Vorsommer

Alles wie gehabt: Ein verlängertes Arbeits-Wochenende, um unsere STARSHIP auf den Sommer vorzubereiten.

Sogar das Leihauto hatten wir schon letztes Jahr.WP_20170601_10_12_46_Pro

STARSHIP kommt aus dem Wasser.

WP_20170601_12_48_47_Pro

Unterwasserschiff und Kratzer an der Steuerbordseite sind zu erneuern/auszubessern.

Wir tauschen den Impeller, bauen die neue Kettennuss in die Ankerwinsch ein und lassen ein Seeventil erneuern.

WP_20170602_16_02_56_Pro

WP_20170602_16_32_16_Pro

Das klingt nach wenig Arbeit, aber für uns ungeübte, aber ambitionierte Mechaniker dauert alleine der Impellertausch inklusive Ausbau und Einbau der Bretter unter der Spüle über 3 Stunden. Wie einfach war das doch in Kiel.

Außerdem bitten wir Ivan, der schon  unser Vorstag erneuert und die neue Rollreffanlage montiert hat, sich das Ruderspiel anzusehen. Das klingt auch nach wenig Arbeit, aber sogar für den geübten Bootstechniker dauert der Ausbau des Ruders mehrere Stunden.

Das Seeventil ist hingegen in weniger als 30 Minuten getauscht (und das war auf jeden Fall eine gute Entscheidung).

Und dann zum Schluss noch der obligate Einkauf bei Lidl in Castelldefels. Anfahrt zu Lidl, Einkauf, Transport zum Trockendock und Verstauen dauert 7 (!!!!) Stunden.

WP_20170603_11_10_01_ProWP_20170603_11_36_13_Pro

Aber kein Wunder. Schließlich bunkern wir für den Sommertörn (nur der flüssige Anteil):

1 Wasser 6,5 l
2 Sangria 1,5 l
6 Wasser 1,5 l
8 Cola 2 l
8 Apfelsaft 2 l
8 Orangensaft 2 l
8 Fanta 0,33 l
12 Cola 0,33 l
18 Bier 0,5 l
18 Bier 0,33 l + 6 Dosen alkoholfreies Bier für Uschi
24 Radler 0,5 l
30 Milch 1 l
30 Tonic 0,25 l
48 Mineralwasser 1,5 l


Hinterlasse einen Kommentar

2017 – How to [Dieselmotor reparieren: vom Umgang mit lockeren Schrauben]

Gemeinsam mit Olaf von der Berliner Enterprise besuchen Dietmar und ich ein zweitägiges Dieselmotor-Seminar in Kiel.

Zwei Dieselmotoren werden zur Gänze zerlegt und wieder zusammengebaut (den Nachweis,  ob sie denn dann auch wirklich wieder funktionieren, bleiben wir schuldig),

Die Scheu, am Motor herumzufuhrwerken, sinkt, aber jetzt im Ernst: das sind ja auch ideale Bedingungen (hell, trocken, Zugang von allen Seiten, stabiler Untergrund und alle Schrauben locker).

Wenn ich auf unserer STARSHIP Dietmar den Vorschlag mache, schnell einmal das Ventilspiel der Zylinderköpfe neu einzustellen, dann denkt sich Dietmar höchstens: „Bei ihr sind ein paar Schrauben locker…“

WP_20170326_09_39_36_Pro

WP_20170326_10_32_22_ProWP_20170326_10_38_22_ProWP_20170326_11_16_31_Pro


Ein Kommentar

2016 – winterfest

Ein Arbeitswochenende (immerhin 3 ganze Tage) in Castelldefels ist wieder vorbei.

Die Aufgabenliste ist eine lange:

  1. Genua abnehmen und verpacken.
  2. Großsegel abnehmen und verpacken. wp_20160929_15_18_30_pro
  3. Dabei erneuern wir gleich einen Mastrutscher, bevor er bei der nächsten Böe von selbst einen Abgang macht.
  4. Lazybag abnehmen und nähen.
  5. Bimini abnehmen und verstauen.
  6. Aufhängung in der Pantry für Essig und Öl montieren.
  7. Einige Druckschlösser bei den Schapsen erneuern.
  8. 2-Takter-Dinghimotor in der Steuerbordbackskiste verstauen, damit der Platz frei wird für den
  9. 4-Takter-Dinghimotor, der in der Backbordbackskiste den Winter verbringt
  10. 2 neue Kugelfender aufblasen und damit den gebührenden Abstand zu den Nachbaryachten sicherstellen
  11. Ankerwinsch ausbauen; die Kettennuss müssen wir erneuern. Die Eisenkette hat die Zähne aufgefressen.WP_20161001_09_16_26_Pro.jpg
  12. Neues Vorstag bestellen. Das Genuareff blockiert ja noch immer. Scheinbar hat sich eine Litze verabschiedet. Aber nach 22.000 gesegelten Seemeilen wäre ein Tausch der Stage sowieso zu überlegen.
  13. Motorölwechsel. Ölfilterwechsel. Seewasserfilterreinigung. Luftfilterausbau und Reinigung. Schrauben nachziehen.
  14. Schläuche mit Schlauchrein säubern.
  15. Pantrykästchen säubern.
  16. Militär-Schlafsäcke, Feststoff-Schwimmweste und Nähmaschine wieder nach Wien mitnehmen.
  17. Elektrische Winsch ausbauen und Fehlersuche. Die Motor Kontroll Box dürfte kaputt sein.
  18. Bilge kontrollieren. Staubtrocken. 🙂
  19. Batteriekontrolle: Batterien sind zu 100% geladen. Solarpanele werken brav (wir leben nur mit Bordstrom und schließen den Landstrom erst gar nicht an).
  20. Wäsche waschen und verpacken.
  21. Capitania besuchen.
  22. Und einmal mehr das Boot innen putzen.

Wir arbeiten jeden Tag von 8:30 bis 18:30 und lassen den Abend immer im Lieblingsrestaurant ausklingen.

wp_20160929_20_00_18_pro

Unsere Starship ist eingewintert.

Leider.

 


Hinterlasse einen Kommentar

2016 – unsere Route

Port Ginesta (1 N)

Port Ginesta – Ibiza (Nachtfahrt)

Ibiza – Cala Xaracca (1 N): die Traumbucht vom letzten Jahr hat uns dieses Jahr gar nicht gefallen. Wegen Schwell und unangenehmen Wellen waren wir eines der wenigen Boote vor Anker.

Ibiza – Sant Antoni (2 N): Ankerplatz vom letzten Jahr. Dinghianlegemöglichkeit.

Ibiza – Cala Porroig (1 N): kleine, überschaubare Bucht. Ankern auf Sand/Seegras und ca. 8 m Wassertiefe.IMG_5110

Ibiza – Cala Jondal (5 N): Partybucht mit lauter Musik bis in die Nacht hinein. Ankern auf Sand und ca. 7 m Wassertiefe. Mehrere Restaurants/Bars am Strand. Wassertaxi über Kanal 88. Taxi zum Flughafen ca. 10 Minuten und 15 Euro.

IMG_5146 - Kopie

Formentera – Südlich vom Pas des s‘Espalmador (1 N): Ankern auf Seegras und 11 m Wassertiefe.

Formentera – Cala Savina (1 N): Ankern auf Seegras/Sand und 5 m Wassertiefe. Ca. 8 Minuten mit dem Dinghi nach Savina. Dinghianlegemöglichkeit im Hafen. Viele Restaurants, Bars, Eisgeschäfte.

IMG_5432

Formentera – Cala Saona (4 N) – Traumbucht Nr. I: Ankern auf Sand und 6 bis 8 m Wassertiefe. Dinghipark und mehrere Restaurants am Strand (über Funk wird auch Bootsdelivery erledigt).

IMG_5618

Tagesausflug nach Eivissa (Ankern in der Cala Talamanca auf 12 m Seegras). Dinghianlegemöglichkeit beim Hotel Argos. Taxi in den Ort ca. 8 Euro. Zu Fuß ca. 25 Minuten entlang der Marina Promenade.

Formentera – Mallorca – Cala Portals (Nachtfahrt) – Ankern auf 9 m und Sand/Seegras.

Mallorca – Palma – Marina Cuarentena de Mallorca (2 N)

Mallorca – Santa Ponca (1 N): Ankern auf 12 m und Sand/Seegras.

Mallorca – Camp del Mar (2 N) – Traumbucht Nr. II: Ankern auf 6 m und Sand. Dinghianlegemöglichkeit beim „Insel“-Restaurant Illeta. Bars, Restaurants, Supermarkt und Bäckerei.

WP_20160725_11_38_30_Pro

Mallorca – Sant Elm (1 N): 10 Moorings für 29 Euro pro Nacht (für bis 16 m; darüber teurer). Dinghianlegemöglichkeit. Charmanter kleiner Ort mit Bar, Restaurants, Eisgeschäften und Fußgängerzone.

Mallorca – Cala d‘Egos (1 N): Ankern auf 8 m und Sand. Untertags kommen zwei Ausflugsboote und wegen der Nähe zu Port Andraitx viele Tagesausflügler. Über Nacht waren wir nur zu zweit.

Mallorca – Barcelona (Nachtfahrt)

Barcelona – Port Vell (1 N)

Port Ginesta (1 N)

 

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

2016 – Im Schnellverfahren

2015 haben wir 3 Tage fürs „Boot winterfest machen“ eingeplant. Viel zu lange. Überhaupt haben wir 2015 von 32 Bootstagen nur 26 „auf See“ verbracht.

Dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, alle Tätigkeiten in maximal einem Tag zu schaffen. Somit kommen wir mit 28 Bootstagen auch auf 26 Tage „at Sea“.

Wir kommen um 12:00 in Port Ginesta an und los geht es.

Lukas und Katharina übernehmen in bewährter Weise das Wäschewaschen. Immerhin 4 Ladungen Wäsche (Bettwäsche, Handtücher, Salzwasser-Handtücher, Geschirrtücher und Gewand, das am Boot bleibt), die sie über 3 Stunden beschäftigen.

Einstweilen übernehmen Florian, Dietmar und ich die restlichen Aufgaben an Bord der Starship:

  • Boot und insbesondere Ankerkette und Ankerwinsch mit Süßwasser waschen
  • Sprayhood abnehmen (Bimini und Segeln werden nur verpackt, bleiben aber angeschlagen)
  • Sicherheitsmittel und Außenlautsprecher abnehmen und verstauen
  • Dinghi und Dinghimotor abdecken und sichern
  • Batterien aus allen elektronischen Geräten entfernen; elektronische Geräte verstauen
  • Plotterkarte entfernen
  • Falle und Schoten abnehmen
  • Winschkurbeln und Umlenkrollen abnehmen und verstauen; Cockpittisch, Winschen und Steuerräder abdecken; Backskisten abschließen
  • Zusätzliche Opferanode anbringen
  • Bilge säubern, Motorraum säubern, Stopfbuchse mit Vaseline schmieren
  • Seeventile und Gashahn schließen, Wastetank mit Aqua-Chem versetzen
  • Kühlschränke abschalten, putzen und mit Backpulver ausstreuen
  • Watermaker sterilisieren
  • Lukenränder mit Vaseline schmieren, schließen, Vorhänge vorziehen
  • Vorräteinventur
  • Boot innen putzen

Gegen 19:30 sind wir mit (fast) allen Aufgaben fertig. Die Dusche haben wir uns mehr als verdient.

Den letzten Abend an Bord der Starship lassen wir mit Pizza vom Italiener in der Marina und den Resten von Wassermelone und Rum ausklingen.

WP_20160731_07_39_42_Pro

Adios, Starship. Hasta muy pronto.


Hinterlasse einen Kommentar

2016 – Barcelona al final

Nachdem uns das Schaukeln in den westlichen Buchten von Mallorca wenig begeistert, beschließen wir, eine Planänderung vorzunehmen. Wobei, genau genommen, kann man ja nicht behaupten, dass wir wirklich einen Plan hätten. Unser ganzer Plan besteht ja nur darin, dass wir mit Ibiza beginnen und mit Mallorca enden wollen.

Zurück zur Planänderung:

Statt am Freitag von Mallorca nach Port Ginesta zu segeln (motoren :-)), wollen wir den (dann aber fälschlich) für Donnerstag vorhergesagten Wind nutzen und nach Barcelona segeln, dort in der Marina Port Vell übernachten und erst am Samstag in der Früh nach Port Ginesta fahren.

Unser Liegeplatz in der Marina Port Vell ist „erste Reihe fußfrei“ mit Blick auf das Museu d’Historia de Catalunya, unweit der La Rambla und mitten in der Ciutat Vella. Besser geht es nicht mehr.

Wir spazieren durch die Stadt.

Und so schließen wir unseren Sommertörn mit Tapas und Bebidas in einer kleinen Bar in der Altstadt.

IMG_6489

 

 

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

2016 – Diesellos

Die Überfahrt von Mallorca bis Barcelona gestaltet sich wenig aufregend. Absolut kein Wind, keine Welle, wir liegen gut im Plan.

12 sm noch bis Barcelona. Wir nähern uns der „Verkehrszone“, dort, wo die großen Schiffe kreuz und quer fahren.

Auf 4-fachen Wunsch hin soll ich Pancakes zum Crossing-Frühstück servieren.

Aber warum drosselt Dietmar jetzt den Motor? „Was ist los“, rufe ich aus der Pantry.

Der Motor steht still. „Hast du den Motor runtergefahren?“

Nein, Diesel ist aus.

WAS????

Das ist uns noch nie passiert. Haben wir einen Kalkulationsfehler? Oder wegen der Schraube so viel mehr verbraucht?

Was jetzt? Segeln scheidet als alternative Fortbewegung aus – kein Wind. Möglicherweise können wir ein anderes Boot anfunken, das uns aushilft. Etwas 2 Seemeilen  entfernt begleitet uns schon die längste Zeit ein Segelboot.

Dietmar taucht in die Tiefen der Backskiste unter. Vielleicht versteckt sich da noch ein Kanister mit Diesel. Erinnern können wir uns nicht, dass wir welchen haben, aber siehe da, kurz darauf kommt das Kommando „Rausheben“.

20 l Diesel – das sollte nach neuester Kalkulation 16-20 sm reichen.

Schon deutlich entspannter füllen wir den Diesel nach, starten den Motor und weiter geht es.

Trotzdem gilt unsere erste Frage bei der Einfahrt in die Marina Port Vell von Barcelona der Lage der Tankstelle.

Gibt es noch keine, ist die Antwort. Wir müssten zum Tanken in die ca. 3 sm entfernte Marina Port Olympic.

No es possibile. Nos falta totalmente el gasoil.

Das Raunzen hat Erfolg. 2 Marineros begleiten mich zur in Bau befindlichen Tankstelle, wo gerade die Tankzapfen geeicht werden (jedenfalls stehen 6 Männer um die neue Anlage, während ein einzelner an den Kabeln und Schläuchen herumdreht). Sie zapfen für uns die ersten 20 l der neuen Anlage. Primer cliente.

Damit schaffen wir es noch bis Port Ginesta.