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2026 – Sommertörn – Week one – not a weak one

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Wir kommen am Freitag an, wie gewohnt, und fahren am Samstag in die Krios Bay. Die Nacht ist unruhig, mit vielen Böen. In Kreta ist es schon seit Tagen sehr windig – ein konstanter NW-Wind mit mehr als 20 Knoten und Böen über 30 Knoten.

Am Sonntag starten wir früh um 6:00 Uhr. Wir haben das Kap noch nicht einmal erreicht, da sind die Wellen und der Wind heftig. Es gibt 2 Meter hohe Wellen und 25-30 Knoten Wind. Die Entscheidung fällt uns leicht. Wir kehren um. Um 8:00 Uhr fällt der Anker in der Lagune von Spinalonga. Den ganzen Tag gibt es nur Böen über 30 Knoten, aber abends wird es ruhiger. Wir schlafen gut, im Gegensatz zur Nacht in der Krios Bay.

Bei unserer Rückkehr bemerke ich Wasser im Maschinenraum – Kostprobe: es sind etwa 5 Liter Salzwasser. Die Salzwasserpumpe hat ein Leck hat – zum dritten Mal. Wahrscheinlich habe ich es selbst verursacht, da sie beim ersten Gebrauch verstopft war, was zum Leck führte. Wir demontieren die Pumpe, können aber das Seeventil nicht schließen, da der Hahn keine Stellung dafür hat. Wir sichern den Schlauch mit einem Weinkorken. Sehr russisch.

Kreta – Astipalea:

Am Montagmorgen um 6:00 Uhr legen wir wieder ab. In der kleinen Bucht ist es fast windstill. 10 Minuten später erreichen wir die Ausfahrt der Lagune und sind starken Böen von über 40 Knoten ausgesetzt. Woher kommen die jetzt bitte? Trotzdem halten wir durch. Zwischen Kap und Ausfahrt gibt es eine ruhige Zone, dort setzen wir das Großsegel im dritten Reff. Die Wellen sind weniger als 2 Meter hoch und der Wind liegt zwischen 25-30 Knoten. Trotz der Böen in der Ausfahrt ist es ein wenig einfacher, vielleicht auch, weil wir ausgeruht sind. Wir setzen die Genua im dritten Reff und fahren mit 6-7 Knoten. Wir steuern zunächst die Insel Kos an.

Wir müssen 20 Seemeilen schaffen, was etwa 3 Stunden dauert. Laut Windvorhersage sollten diese Bedingungen in 20 Seemeilen um das Kap bestehen, danach wird es besser. Ab 9 Uhr nimmt der Wind ab und die Wellen werden kleiner. Wir reffen aus für eine Kursänderung nach Astipalea, noch 66 Seemeilen.

Es ist Segeln vom Feinsten mit 15-18 Knoten Wind und angenehmer Wellenhöhe. Wir legen uns zwischendurch für 45 Minuten hin, um uns an die Wellen zu gewöhnen. Am Nachmittag müssen wir sogar den Motor für 10 Minuten einschalten, weil der Wind auf 5 Knoten sinkt.

Um 21 Uhr sind es nur noch wenige Seemeilen bis Astipalea. Es ist Neumond und dunkel, der Wind ist wieder bei 20+ Knoten. Wir navigieren nach den Lichtern der Insel. Unter Motor schaffen wir nicht mehr als 3,5 Knoten.

Wir möchten in einer Bucht nahe der Chora ankern, aber die Anzeigen und Lichter zeigen, dass es keinen Platz gibt. Wir wollen unsere Standardbucht in Maltezana nicht ansteuern, die enge und felsige Kanal ist uns zu unsicher. Also suchen wir eine andere gute Bucht im Nordteil der Insel. Wir lassen den Anker in 8 Metern Tiefe fallen und er hält sofort. Es ist mittlerweile 23 Uhr. Wir sind müde, hungrig, aber froh, gut vor Anker zu liegen.

Nach 17 Stunden und fast 85 Seemeilen sind wir am Dienstag zu müde zum Segeln und nehmen einen Ruhetag. Die Böen machen es leichter, diese Entscheidung zu treffen.

Astipalea – Kalymnos:

Am Mittwoch starten wir gegen 10:00 Uhr. Wir sind seit 8:00 startklar, aber es weht immer noch zu stark. Laut Vorhersage sollten wir den Schlag nach Levita schaffen, aber nach dem östlichen Kap von Astipalea ist klar, dass das keinsfalls möglich ist. Wieder hohe Wellen und 20-25 Knoten NW-Wind. Meist segeln wir im dritten Reff, anschließend im zweiten. Unser neues Ziel ist der Stadthafen von Kalymnos. Glücklicherweise lässt der Wind in Kalymnos nach und wir legen entspannt in Pothia an.

Kalymnos – Perimos:

Ein kurzer Schlag und eine böige Nacht.

Keine schwache erste Woche.

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