Wir gönnen uns einen Tag Ausruhen (oder Reparieren) und starten am Dienstag in der Früh Richtung Kos Marina. Es sind 15-20 Knoten Nordwind angesagt, aber die Südküste von Kos ist berüchtigt für katabatische Winde, und das spüren wir. Großsegel und Genua im dritten Reff segeln wir 3 Stunden lang in den unzähligen Böenwalzen. Als Belohnung gibt es eine Übernachtung in der Kos Marina samt „bewährtem“ Auftanken der Starship an der gut erreichbaren Tankstelle unterhalb der Kos Marina.
Weil wir ja lange Zeit keine Dieseltankanzeige haben, hat es sich bewährt, jede Motorstunde samt Drehzahl zu erfassen und den Dieseltankstand zu errechnen. Volltanken ist dann die Gegenprobe. Nicht schlecht unsere Berechnung: 2 Jahre und rund 320 l später liegen unsere Berechnungen und der tatsächliche Tankinhalt nur um 20 l auseinander (zum Glück zugunsten unserer risikoarmen Berechnung).
Mittwoch segeln bei 10-15 Knoten Wind aus Nordost bis zur Ormos Palionisos und ergattern eine der begehrten Bojen. Mal wieder eine neue Bucht mit einem ausgezeichneten Restaurant mit Blick über die Bucht.
Donnerstag ist es nur eine kurze Etappe. Die bewährte Bucht Xirokampos mit Bojen. Es sind deutlich weniger Boote als im Sommer, und es sind einige Bojen frei. Vielleicht auch deswegen, weil die Bojen sehr einfach mit durchsichtigen Plastikflaschen gekennzeichnet sind. Wer das nicht weiß,…

Nieselwetter, Wolken, starke Böen und Gewittervorhersagen machen uns die Entscheidung leicht. Noch eine Nacht an der bewährten Boje.
Samstag sieht nicht viel besser aus. Bewährtes Patmos oder nur 5 Seemeilen „um die Ecke“ nach Lakki, Zentrum von Leros, ein neues Plätzchen für uns. Lakki wird es. Ein geschützter Naturhafen mit netter Promenade und einem langen Marsch zur gegenüberliegenden Seite der Insel.
