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nothing's gonna stop us now


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2017 – „Auf Wiedersehen“ in Port Ginesta

Enterprise kommt am Sonntag morgen an.

Wir haben fast schon alle Arbeiten erledigt. Es bleiben  nur die typischen Einwinterungsarbeiten, die wir erst im Herbst machen wollen.

Noch ein Abschiedskuchen auf der Starship (der berühmte Apple Crumble nach Rikis Rezept) und dann heißt es „Auf Wiedersehen“ sagen.

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„Auf Wiedersehen“ im Herbst in Port Ginesta, denn die Einwinterungsarbeiten wollen wir dieses Jahr gemeinsam mit der Enterprise erledigen.

 


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2017 – Spontane Planänderung

Der gemeinsame Plan ist, ums Cap herum an die Ostküste von Mallorca zu fahren.

Wir lichten den Anker um 9 Uhr und motoren nahe der Küste entlang. Wenig Wind, ein wenig Welle.

Eine knappe Stunde danach kommt Wind auf. Natürlich genau auf die Nase. Wir setzen Segel und müssen abfallen. Jetzt aufzukreuzen bis zum Cap, dauert sicher Stunden.

„Warum segeln wir nicht gleich nach Barcelona zurück?“, wirft Lukas in die Runde. Kein schlechter Gedanke. Was dafür spricht:

*) Aufkreuzen und dann eine vielleicht unruhige Ankerbucht zu haben,  bringt nicht viel

*) der Starkwind, der ursprünglich für Samstag Nacht angekündigt war, soll laut Gribfiles stärker und früher kommen (dem wollen wir jedenfalls entgehen)

*) ein paar Stunden Wind aus der richtigen Richtung würde uns stundenlanges Motoren ersparen

Wir funken die Enterprise an, dass wir beschlossen haben, direkten Kurs auf Barcelona zu nehmen. Enterprise überlegt, entscheidet dann aber, noch auf Mallorca zu bleiben. Sie haben ja auch einen Tag länger Zeit und können den Starkwind in Mallorca abwarten.

Wir legen Ruder, fieren die Segel und „ab geht die Post“. Entgegen den Vorhersagen haben wir großartigen Wind. Bis 8 Knoten SOG.

WP_20170817_13_11_35_ProBis 17:00 Uhr schaffen wir im Schnitt 6,5 Knoten SOG. Erst dann nimmt der Wind ab und wir segeln mit 4 Knoten dahin. Ruhig genug, um die gute Überfahrt mit Hühnerschnitzerl zu feiern. Um 22:00 Uhr reffen wir die Genua und starten den Motor. Wir haben nur noch 20 Meilen vor uns.

Einmal wird es noch spannend, weil wir um 1:00 Uhr früh – kurz vor der Einfahrt zur Marina Port Ginesta – mit drei Fischerbooten Slalom fahren. Wir sind uns nicht sicher, ob sie uns registriert haben, beleuchten unser Großsegel, signalisieren mit den Taschenlampen, dass wir auch noch da sind.

Um 2:00 Uhr fahren wir in die Marina, legen an und genehmigen uns noch einen GIN Tonic sozusagen als „Ankerbier“.

16 Stunden (und noch dazu so angenehm) ist unser neuer Rekord.


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2017 – Im roten Blitz nach Palma

Die Nacht im Hafenbecken des malerischen Port Soller war nach dem gemeinsamen Grill-Dinner super angenehm.

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Wir stehen zeitig auf. Zeitig in der Enterprise-Zeitrechnung.

Um 9:30 fahren wir mit der Tram (dem Orangenexpress) von Port Soller nach Soller. Und dann weiter mit den „Roten Blitz“ von Soller nach Palma.

IMG_4074Wir sitzen 1. Klasse mit Ledersitzen (und gefühlt in der Zeit der österreichischen Monarchie).

Auch wenn wir Palma schon kennen, diese Stadt lohnt immer wieder einen Besuch. Abseits der touristischen Trampelpfade gibt es viele kleinen Gassen, die nahezu menschenleer sind.

Um 16 Uhr treffen wir uns alle wieder zum gemeinsamen Essen im „El Tunel“, dessen Speisekarte wahre Schätze aufzuweisen hat.

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Spät Abends geht es „heim“ nach Soller.

 


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2017 – Starship gegen Enterprise: ein kleiner Etappensieg

Bei den bisherigen Windbedingungen, nämlich 15 – 20 Knoten gegenan, können wir mit der Enterprise nicht mithalten.

Die Enterprise ist länger, wiegt deutlich mehr und muss trotz größerer Segelfläche erst später als wir reffen.

Mit dem ersten oder zweiten Reff können wir die Höhe nicht halten.

Von Ibiza zurück nach Mallorca herrschen Starship-Bedingungen.

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8 – 12 Knoten Wind gegenan, wenn auch böig, sind optimal für uns, um zwischen 32 und 40 Grad am Wind zu segeln, während es für die Enterprise viel zu wenig Wind ist, um in Fahrt zu kommen.

Es sind zwar mühevolle 7 Stunden mit ständigem Fieren und Anholen der Großschot, aber wenigstens winkt am Ende einer kleiner Etappensieg.


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2017 – Gewittersturm auf Formentera

Von Camp del Mar segeln wir nach Ibiza und dann gleich weiter nach Formentera. Wir würden gerne ein paar chillige Tage in unserer Lieblingsbucht Cala Saona verbringen.

Aber das Wetter spielt gar nicht mit.

Die erste Nacht verbringen wir vor der Hafeneinfahrt von Punta Sabina, dann verlegen wir uns etwa 1,5 Seemeilen weiter nördlich an den Rand des Ankerfeldes.

Laut Gribflies und Wetterbericht stehen uns zwei Nächte mit 15-20 Knoten Wind ins „Haus“.

Wir ankern auf 8 Meter Wassertiefe mit unserem 45 kg Delta Anker und knappen 50 Meter Kette. Enterprise drei Schiffslängen vor uns an Steuerbord.

Die erste Nacht verläuft mit Ankerwache alle zwei Stunden erwartungsgemäß, aber ohne Schwell sehr angenehm.

Den Tag verbringen wir alle zusammen am Oststrand von Formentera. Es ist wolkig, windig, die Wellen an der Ostseite sind gute 1,5 Meter hoch. Es regnet immer wieder.

Dann kehren wir noch auf einen Drink in das noble Restaurant am Strand mit Blick auf unsere Boote ein. Sehr chillig.

Gegen 19 Uhr fängt es über Ibiza zu blitzen und donnern an. Dunkle Wolken hängen über dem südlichen Spitzel der Insel.

Wir richten ein kleines Abendessen im Salon, da schieben sich dunkle Wolken über Formentera, es blitzt und das Donnergrollen folgt unmittelbar darauf. Binnen weniger Minuten heißt es nicht mehr 20 Knoten, sondern es fegt ein Gewittersturm mit bis zu 48 Knoten über uns drüber.

Dann geht es ganz schnell.

Schwerwettergewand heraus, Stiefel an, schnell das restliche Essen in Sicherheit gebracht. An Deck ist ohnehin alles gut verstaut, auch das Dinghi und der Motor sind sicherheitshalber bereits wieder am Boot befestigt. Wir bergen noch das Bimini, das nicht schon wieder einem Sturm ausgesetzt werden soll.

Dietmar startet den Motor, alle elektronischen Devices landen im Backofen.

Über Kanal 16 kommen zwei MayDay-Meldungen und eine PanPan-Medlung. Die Melder klingen so nah, es muss sich um Boote in unserer unmittelbaren Umgebung handelt. Ibiza Radio schickt ein Rettungsboot und auch eine Superyacht bietet Hilfe an.

Im 10 Minuten Intervall fragt die sichtlich angeschlagene Crew des britischen Bootes nach, wann endlich Hilfe kommt.

Wir selbst hoffen, dass unser Anker hält. Über die beiden Salonluken checken wir dauernd, wie es Enterprise und der grauen Superyacht Ocean Sapphire neben uns geht, bis Wind und Regen so stark sind, dass wir gar nichts mehr sehen. Rund herum um uns ist alles grau.

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Wenn jetzt unser Anker bricht, würden wir nicht einmal wissen, wohin. Wir sehen absolut nichts.

Der Anker der Ocean Sapphire hält nicht. Am Nachmittag liegen sie noch weit von uns entfernt, jetzt trennen uns vielleicht zwei Bootslängen (STARSHIP Bootslängen). Wir rufen sie über Funk an. Keine Reaktion, obwohl die Kommandobrücke sichtlich voll besetzt ist.

Gegen 22 Uhr ist der Sturm vorbei. Nur mehr 15 bis 20 Knoten Wind.

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Die Ocean Sapphire legt ab. Wir funken mit der Enterprise. Alles okay, aber Olaf hat – so wie wir – auch die dunklen Wolken gesehen, die noch immer über Ibiza hängen.

Wir richten alles für einen weitern Einsatz her; Schwimmwesten, Gewand, Lampen, stellen den Wecker für 1,5 Stunden Ankerwache und legen uns nieder.

Die Mitternachtsankerwache ist okay.

Den nächsten Ankerwachewecker brauchen wir nicht. Der Wind selbst weckt uns gegen 1:30 Uhr. Blitzschnell (wie wahr) sind wir umgezogen. Motor starten. Und es geht von neuem los. Blitze, Donner, Sturm.  Nur sind die Blitze jetzt deutlich westlicher. Das macht einen Unterschied; für uns. Nicht für andere Boote. Wieder eine Epirb, die ausgelöst hat.

Zweieinhalb Stunden dauert der zweite Sturm. Gegen 4 Uhr früh lässt der Wind nach. Dietmar und ich sind so müde, dass wir samt Gewand ins Bett fallen.

Aber unser Anker hat bestens gehalten.

Nicht ganz so gut ging es einigen anderen Booten, wir wir schließlich dem Internet entnehmen. Eine Windhose hat einige Yachten in der Cala Saona erfasst und an den Strand gespült. Eine Yacht eines Einhandseglers dürfte in den Klippen gelandet sein. Eine weitere Yacht ist in der Hafeneinfahrt von Sabina (Formentera) gesunken.


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2017 – Karibische Verhältnisse

Wir ankern endlich in Camp del Mar. Erstmals nach mehr als 10 Tagen genießen wir Meer und Sonne und ….

Gelegentlich suchen wir mit dem „STEINER“ – unserem Fernglas von Georg – den „Horizont der Bucht“ ab, ob sich vielleicht schemenhaft eine Westerly 49 abzeichnet.

Und dann am späten Nachmittag ist es so weit.

Die Enterprise hat den langen Weg von der Cala d’Or auf sich genommen und motort in die Bucht. Wie zu Karibikzeiten. Ein wunderschönes Wiedersehen.

WP_20170805_15_03_01_ProWP_20170805_20_30_46_Pro… und einmal mehr Reparieren. Denn es wirft sich ja die Frage auf, warum wir die Enterprise nicht schon am AIS gesehen haben.

Ja, das hatten wir auch schon – nämlich trotz der karibischen Verhältnisse einige Kontaktprobleme. Aber Dietmar ist ja schon der Meister im „Kontakte“ herstellen und so funktioniert das AIS dank Kabel kürzen, neu verbinden und Antioxidante rasch wieder.

 

 


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2017 – Quick – des Dramas 3. Teil

Endlich zu Mittag erreichen wir unsere Traumbucht „Camp del Mar“.

Wir richten alles zum Ankern her, finden unseren Ankerplatz und drücken „DOWN“ bei der Steuerung des Ankers.

Ratsch.

Der Anker und zwei Meter Kette rauschen unkontrolliert aus.

Die Steuerung des Ankers lässt sich nicht mehr bedienen. Dietmar nimmt sie zur Hand und das bloße Weiterreichen der Steuerung lässt zwei weiter Meter Ankerkette ausrauschen.

Nein, nicht dieses Problem jetzt auch noch.

Sofort wird Arbeitsteilung eingeteilt:

Florian ans Steuer und das Boot im Wind halten.

Dietmar und Katharina zum Anker, um den Anker mit dem Spifall und Genuaschot (Lukas) mühsam per Hand wieder ins Boot zu ziehen.

Uschi ans Telefon, um in naheliegenden Port Andratx einen Mooringplatz zu organisieren. Es bedarf unzähliger Anrufe (immer die gleiche Geschichte, wie müde wir sind, etc.),  bis schließlich der Hafen in Port Andratx selbst uns einen Liegeplatz gibt. In der Hochsaison in Mallorca wirklich nicht einfach.

Um 14:00 legen wir an und fallen ins Bett – obwohl es super heiß ist und wir am ganzen Körper schwitzen – aber die Müdigkeit siegt.

Um 17:00 geht es weiter. Wir erledigen die Formalitäten und fragen, ob es vielleicht im Ort einen Nautikshop gibt. Nein, heißt es, nur eine kleine Boutique. Vielleicht haben wir Glück und können statt unserer Steuerung für UP/DOWN von Quick andere „Pulsadoren“ kaufen. Wir schildern der netten Verkäuferin unser Problem, sie lächelt uns an, greift zum Telefon und kommt 5 Minuten später mit einer Fernsteuerung von Quick. Genau unser Modell. Glück im Unglück.

Zurück beim Boot montieren wir die neue Steuerung und … alles paletti. Der Anker geht wieder.

Jetzt müssen wir nur noch das Bimini nähen und die Ankerhalterung reparieren.

Jetzt ist hoffentlich endlich SOMMERTÖRN angesagt.


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2017 – Vom Limatief ins Sturmtief

Wir kontrollieren noch die Wetterkarten – zwei unterschiedliche zur Sicherheit.

Wenig Wind; maximal 15 Knoten gegen 23 Uhr für 3 Stunden sind angesagt. Danach Flaute.

Wir legen gegen Mittag ab und kommen gut voran. 6-7 Knoten SOG direkt nach Mallorca. Gegen 22 Uhr legt der Wind zu. Wir reffen ins erste und zweite Reff, kurz danach weil ständig Wetterleuchten am Himmel zu sehen ist, ins dritte Reff.

15 Knoten waren angesagt, aber ab 23 Uhr sind es regelmäßig 25 – 30 Knoten. Und nicht nur für 3 stunden, sondern bis 5 Uhr früh. Wir bleiben beide an Deck, die ganze Zeit, nur kurze Nickerchen sind möglich. Das Schwerwettergewand haben wir bereits an, weil es immer wieder regnet.

Florian und Lukas liegen in den Heckkabinen, Kathi im Salon.

Alle 30 Minuten gehe ich selbst in den Salon, kontrolliere alle Anzeigen und sehe nach den Kindern.

Um 4:00 höre ich ein seltsames lautes Geräusch aus der Bugkabine. „Geh‘, Florian, hast du das Radio laufen lassen,“ denke ich mir und suche nach dem gerät. Aber die Geräusche kommen vom Bug selbst. „Der Anker!“ schießt es mir durch den Kopf. Ich stürze förmlich zurück in den Salon, öffne den Hauptschalterschrank und stelle die Ankerwinsch ab.

„Dietmar, ich muss zum Anker vor!“. Und tatsächlich, die Ankerwinsch hat sich selbstständig gemacht und Kette abgespult. Was für ein Glück. Wir dürften es sehr zeitig bemerkt haben, es ist nur ein Meter Kette, der an Deck liegt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir das Geräusch überhört hätten. Und was für ein Glück, dass wir noch eine zusätzliche Sicherung am Anker selbst angebracht hatten; die Ankerwinsch war uns schon in Port Ginesta eigenartig vorgekommen.

Endlich, um 4:30 früh lässt der Wind nach. Wir glauben schon, es geschafft zu haben, da baut sich vor uns die nächste super dunkle Gewitterfront auf.

Darf das wahr sein? Die Windanzeige klettert auf 35 knoten, auf 38 Knoten, in den Böen auf 40 Knoten – 40 Knoten direkt auf die Nase. Wo – bitte – bleibt die Flaute?

Das Großsegel können wir nicht mehr bergen. Was jetzt? Ablaufen, das ist unsere einzige Chance.

Wir fallen ab auf Halbwindkurs, fieren Großsegel und Genua so sehr, dass der Wind durchpfeift und halten Kurs auf den Norden von Mallorca.

Ich zähle die Minuten. Vielleicht noch eineinhalb Stunden, dann geht die Sonne auf. Aber auch dieser Kurs nimmt dem Starkwind nicht seine Kraft.

Das Bimini reißt einmal mehr; es schlägt und ist schrecklich laut. Wir bergen das Bimini, noch weniger Schutz.

Der Rumpf schlägt immer wieder gegen die Wellen. Ein Geräusch, das durch Mark und Bein geht. Das weckt die Kinder. „Alles okay,“ beschwichtigen wir und hoffen, ganz überzeugend zu wirken.

Endlich um 7 Uhr ist der Spuk vorbei. Wir sind beide fix und fertig. Wir haben zum Glück nur 7 Meilen Distanz verloren. Abwechselnd schlafen wir ein wenig und motoren  in der angekündigten Flaute nach Camp del Mar.

Ein Himmelreich für einen Ankerplatz.


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2017 – Das LIMA Drama

Es ist Mittwoch, der Techniker kommt erst Donnerstag früh, führt einige Messungen durch und baut schließlich die Lichtmaschine aus, um sie dann zu ERSA, einem Spezialunternehmen in Barcelona zu bringen.

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X-Mal schicken wir SMS-Nachrichten an den Techniker und Gerard, ob sie schon etwas zur LIMA wissen. Parallel sitzen wir stundenlang über Manuals um selbst an der Fehlereingrenzung zu arbeiten.

Endlich am Freitag Nachmittag gibt uns Gerard Bescheid, dass die Reparatur erfolgt ist, borgt uns sein Auto und wir holen die Lichtmaschine selbst ab.

Eigenartig ist aber, dass eigentlich kein Fehler gefunden, sondern nur eine Wartung durchgeführt wurde.

Wir bauen die Lichtmaschine selbst ein, starten den Motor und NICHTS.

Einfach NICHTS.

In unserer Enttäuschung  kontaktieren wir drei andere Techniker, aber alle sind ausgebucht. Nur einer kommt noch spät am Abend vorbei, findet den Fehler aber nicht, sondern rät uns, alles (Lichtmaschine und Laderegler) nochmals auszubauen und zu ERSA zu bringen.

Samstag und Sonntag ist es brennheiß in Port Ginesta, trotzdem überprüfen wir jedes Kabel, schrauben Innenverkleidungen herunter, immer nach der Suche, nach der schadhaften Stelle.

Endlich Montag früh baut Miguel, der Techniker nochmals beide Geräte aus, und gemeinsam fahren wir zu ERSA.

Endlich Montag am Abend erhalten wir weitere Informationen. Beide Geräte ikn Ordnung. Sogar ein Video beweist es. WAS NUN?

Pünktlich um 8:00 am Dienstag (also fast eine Woche danach) steht Miguel wieder bei uns, baut beides ein. Nichts geht. Der Fehler muss woanders liegen. Er überbrückt das Zündrelais – auf einmal funktioniert die Lichtmaschine. Er verfolgt weiter, kommt zu der kleinen 2 Amper-Sicherung, die wir gleich zu Beginn kontrolliert hatten. Die Sicherung selbst ist okay, nicht durchgebrannt, aber sie leitet nicht mehr. Er tauscht die Sicherung. Der Motor startet, die Lichtmaschine lädt. Das darf doch nicht wahr sein.

Aber die Freude überwiegt, endlich lossegeln zu können.