sy starship

nothing's gonna stop us now


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2016 – Mallorca … ein Schwell(en)land

Untertags liegen wir in traumhaften Buchten

Des Nächtens verwandeln sich dieselben in „Alpträume“.

Schon drei Nächte schaukeln wir die gesamte Nacht hindurch. Wind und Schwell passen nicht zueinander. Sogar die Nacht an der Mooring in Sant Elm, einem wunderbaren, kleinen Ort im  Südwesten von Mallorca, lässt uns nicht zur Ruhe kommen.

Jetzt liegen wir 1 Seemeile nördlich von Port Andratx. Der Wind schläft gerade ein. Das Meer sieht von hier ruhig aus. Vielleicht klappt es heute mit etwas Schlaf.

 

 


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2016 – Endlich wieder segeln

Die Kinder murren schon gelegentlich, dass wir eigentlich eine Mischung aus Motorboot und Hausboot sind. Stimmt ja auch. Es windet nur dann, wenn wir vor Anker sind.

Und wenn wir dann endlich mit Wind auf See sind, dann weht er uns auf die Nase.

Keine große Überraschung also, dass wir die Strecke Formentera bis Höhe Eivissa unter Motor zurücklegen und damit auch das kombinierte Mittag-Abend-Essen um 17:30 genießen können. Chili con Carne für Lukas und Spaghetti Bolognese für die Kathi, Florian und Dietmar und Ananas mit Käse für mich (wie gesagt: Buffetessen- für jeden etwas anderes; 5* Hausboot).

Kurz nach Eivissa kommt dann der Wind.

Volle Besegelung bei 14 Knoten scheinbarem Wind; wir sind schon ganz zufrieden mit 5,5 Knoten SOG. Aber es kommt noch besser. Um 20:30 Uhr weht es mit 20-22 Knoten und wir segeln mit halbem Wind 7,5 Knoten SOG, gelegentlich auch mehr, natürlich schon im zweiten Reff (sowohl Genua als auch Großsegel). Das ist großartig.

Leider ist der Spaß um Mitternacht zu Ende. Am Ende von Dietmars Schicht gegen 2:00 Uhr nehmen wir die Segeln weg und müssen den Rest bis Mallorca unter Motor fahren. Zuerst kein Wind und dann Wind auf die Nase. Aber immerhin beschert uns das eine willkommene Planänderung. Erstens übernimmt Florian die letzte Schicht von 5:00 bis 7:00 und zweitens ankern wir in der Cala Portals und schlafen noch bis 10:00 Uhr.


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2016 – Funkfieber

Das Funken geht uns wirklich ab. Zu schön sind die Erinnerungen an die nächtlichen Plaudereien.

Wir legen um 17:00 von Formentera ab. Ziel ist Palma de Mallorca. Ab der Meerenge zwischen Ibiza und Formentera werden wir alle 20 Minuten von Nachrichten der örtlichen Marinestation begleitet. Eine Superyacht hat ein massives Problem an der südlichen Einfahrt von Eivissa und wird nun vom Schlepper Marta Mata nach Palma de Mallorca geschleppt. Welch Glück, so ein Fangnetz hinter uns zu haben. Die ganze Nacht über sehen wir die Lichter der knallroten Marta Mata.

Aber als wir gerade die Einfahrt von Eivissa passieren legt auch der Passagierkreuzer „Sirena“ ab. Direkter Kurs auf uns.

„Sirena, Sirena, Sirena, this is Starship, Starship, Starship“. Endlich wieder darf ich meinen Lieblingsspruch loswerden.

„Station calling Sirena, go ahead“.

„Channel 72“ antworte ich und erläutere auf Kanal 72, dass wir das kleine, unauffällige Segelboot vor ihrem Bug sind und ob sie hinter uns durchgehen.

„Whatever is more comfortable for you“, ist die nette Antwort. Also ändert „Sirena“ den Kurs nach Süden und zieht am Heck an uns vorbei.

„Thank you, have a safe journey“.

Kaum haben wir unseren Funkverkehr beendet, geht ein MAYDAY Call auf Kanal 16 herein. „Deutsch-Englisch“. Eine von unüberhörbar Deutschen gecharterte Motor- oder Segelyacht hat ein Motorproblem und driftet im Kanal zwischen Ibiza und Formentera.

Funkerfahrung: Null.

Es dauert unglaubliche 5 Minuten, bis überhaupt klar ist, um welches Boot es sich handelt, wie viele Personen an Bord sind und dass es eigentlich nur ein Pan-Pan Ruf ist. Niemand ist ernsthaft in Gefahr. Leider wechseln sie dann auf Kanal 03, und da reichen unsere und deren Funkstärken nicht um weiterhin den Funkverkehr mitzulauschen. Nur an der schon etwas genervten Stimme des können wir nachvollziehen, was weiter vor sich geht. Schließlich wird ein MRCC-Boot aus San Antoni entsendet, um das Charterboot in den Hafen von San Antoni zu ziehen.

Noch ein letztes Mal weit nach Mitternacht geht ein weiterer Securite Call herein. Zwei Surfer vor Port Colon werden vermisst. Leider hören wir keine Entwarnung mehr dazu.

  


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2016 – ankerlos

Ja, was ist denn heuer mit unserem Anker los?

Der Anker ist eingefahren und bei 5 m Wassertiefe haben wir 30 Meter ausgebracht. Mehr als lehrbuchmäßig.

In der wunderschönen Bucht Cala Saona drehen wir uns wegen der unterschiedlichen Winde zum 3. Mal um den eigenen Mast (was auch gut an der eingedrehten Ankerkette zu sehen ist).

Beim 4. Mal – als wir gerade 180 Grad zum eingefahrenen Anker stehen – kommen ein paar Windböen und reißen des Anker los. Er liegt am Rücken.

Was für ein Glück, dass Lukas gerade mit dem Schnorchel unterwegs ist und Alarm schlägt.

Los geht’s:

Navigation an, Sonnendach herunter, Motor an, Anker rauf, Anker wieder runter.

Zur Belustigung aller anderer. Warum passiert das neuerdings immer uns?


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2016 – Cala Saona (like the BVIs)

Cala Saona ist wie BVIs.

Traumhaft türkises Wasser, Sandstrände, Sonne (und viele, viele Charteryachten).

Das ist aber angesichts dieser Bucht und Lage kein Wunder.

Sandstrand und kein bisschen Seegras. Wir ankern auf 5 Meter Tiefe. Das Wasser ist glasklar und türkis.

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Untertags kann es gelegentlich die eine oder andere größere Welle geben, aber im Übrigen ist die Bucht so geschützt, dass wir in der Nacht komplett ruhig schlafen. Nur unsere Starship dreht sich gefühlte drei Mal um den eigenen Mast.IMG_5553

Am Strand befinden sich drei kleines Bars/Restaurants und einen kurzen Spazierweg zu den Klippen.

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2016 – Savina auf Formentera

Unbenannt

Wir ankern eine Nacht unterhalb der Isla Espalmador und verlegen uns dann kurz vor die Hafeneinfahrt nach Savina.

Der Weg mit dem Dinghi in die kleine Stadt hinein ist einfach. Und so gönnen wir uns einen Nachmittagsspaziergang mit frühem Sundowner.

Schön wäre es wohl, eine Nacht in dieser Marina zu bleiben. Die Nachfrage, was es kosten würde, nimmt uns diese Entscheidung ab. „280,– Euro“.