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nothing's gonna stop us now


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Last-Leg-2-Lagos (day 01)

SUN: Sonnig und schöne Wolken in allen Formationen. Nur halt wenig Wind (vorhersagegemäß).

RUN: wenig Wind => wenig Speed (jedenfalls bei uns). Aber kein Grund zur Klage. Denn die Vorteile der 14 t merken wir, wenn es wirklich bläst, und die Wellen hoch sind. Dann liegen wir immer noch vergleichsweise ruhig im Wasser.

FUN: BINGO-Time. Und da sind wir super motiviert und haben bald die erste Linie zusammen.


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02.06: ein Traum wird wahr ….

MALISI – den wunderschönen, riesengroßen 64 Fuß OUTREMER Katamaran unter österreichischer Flagge kennen wir schon lange. Vom Sehen. Malisi hat – so wie wir – an der ARC teilgenommen, aber wir hatten nie Kontakt.

In Bermuda lernen wir die Patrick, Konrad und Taylor kennen. Die Kinder freunden sich mit ihnen an und verbringen von da an immer wieder Zeit auf dem Kat.

Und schließlich laden die drei Skipper unsere Kinder und die Kinder der Morning Haze ein, den daysail von Faial bis Terceira doch auf Malisi zu erleben. 70 sm auf einem Kat.

Die Kinder sind begeistert.

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01.06: Highlight Horta – die wirkliche Bedeutung des „Azorenhochs“

Am Anfang sieht es alles andere als gut für uns aus. Als einzige double-handed Crew und mit einer sehr komplexen Wetterlage (Hoch zu schwach, Tief sehr unruhig herumtanzend) stechen wir am 14. Mai in See. Die ersten Stunden im Bulk mit vielen anderen ARC Booten. Während der Nacht verläuft es sich. Bald sind wir- mehr oder weniger – alleine.

Aber dann – was für eine Überraschung – tauchen Morning Haze (Canada) und die ungarische Duck – auch eine Oceanis 46 – auf. Beide Boote haben eine ähnliche Route wie wir und bis Horta sind Morning Haze und wir niemals mehr als 50 sm entfernt.

Wir haben nicht nur eine ähnliche Route, sondern sind auch richtig schnell. Alle drei kommen wir am 28. Mai an, nach den Spitzenbooten, die einen Tage schneller sind, und vor dem großen Ansturm am 29. Mai.

Es ist bewölkt und kalt, aber unsere Stimmung ist am Siedepunkt. Nie zuvor waren wir nach einem Crossing so glücklich und zufrieden. Unsere Route ist perfekt für uns gewesen. Mit Ausnahme von zwei etwas windarmen Tagen und zwei Tagen mit sehr viel Wind (über 30 Knoten), haben wir für den Rest der Passage im Schnitt 18 Knoten Wind von Raumschot. Das ist Parasailor-Wind. Wir setzen den Parasailor am 23. Mai und nehmen ihn erst kurz vor dem Ziel wieder herunter. 5 Tage und 5 Nächte. Ein Rekord für uns.

Wir liegen an der Kaimauer von Horta. Im Packerl mit drei anderen Booten. Eingezwängt. So gemütlich und unterhaltsam wie noch nie.

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Die Kaimauer ist voll mit Bilder. Auch wir verewigen uns einmal mehr. Gemeinsam und Seite an Seite mit Morning Haze. So wie wir den Atlantik einmal mehr bezwungen haben.

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Und in dieser großartigen Stimmung erkunden wir Horta und Faial und sind tief beeindruckt. Das ist wohl die schönste aller Inseln, die wir bisher gesehen haben. Wahrscheinlich heißt es deswegen Azorenhoch.

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Bermuda – ein Nachtrag

Viel sehen wir von Bermuda nicht.

Die Reparaturen nach der Passage BVI-Bermuda nehmen doch einige Tage in Anspruch. Und die Härte besitzen wir nicht, die Reparaturen anstehen zu lassen und die Insel zu erkunden. Dazu ist der Respekt vor dem Crossing – Bermuda-Azoren viel zu groß.

Wir liegen im Packerl mit Morning Haze vor dem World Heritage Center (netter Platz).

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Untertags arbeiten wir (nicht nur wir sondern auch Morning Haze).

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Zum Sundowner gibt es jeden Abend Showeinlagen von Rebecca, Demi, Kathi und Lukas.

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Und die Abende verbringen und genießen wir mit der ARC oder mit Freunden:

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Jan und Annelies von ANNA SOPHIA

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Dave und Isabel von MORNING HAZE.

 Ganz besonders schön ist der letzte DACH-Abend mit Beagle und Antares.

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ED heading EAST – day 13

SUN-FACTOR: Noch immer- jede Menge Sonne. Gelegentlich ein paar Wolken, aber die sind allesamt schnell wieder weg.
RUN-FACTOR: Den ganzen Tag gibt es zwischen 12 und 15 Knoten. Wir machen „Meter“, oder besser gesagt „Seemeilen“. Zu Mittag sind es nur mehr 117 Seemeilen bis Faial. Horta, wir kommen!
FUN-FACTOR – oder vielmehr SATISFACTIONS-FACTOR: super hoch. Dass wir es bis zum 28. Mai bis Horta schaffen können, hätten wir nicht gedacht. Zur Freude und zur Feier gibt es Pancakes zum Frühstück.


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ED heading EAST – day 12

SUN-FACTOR: Fast Wolkenlos. Sonne und Glitzermeer.
RUN-FACTOR: It is magic. Hier auf dem 39 Breitengrad weht untertags kaum Wind. Wir schleichen mit 4-5 Knoten dahin. Nach Einbruch der Dunkelheit stellt sich eine günstige Current ein, sodass wir auf einmal gute 6 Knoten machen. Aber dann – etwa zur Geisterstunde – setzt auf einmal Wind ein. Bis zu 20 Knoten. Wir sausen mit bis zu 8,5 Knoten dahin. Bei Tagesanbruch ist der Spuk vorbei. Wind und Current verlieren sich wieder.
FUN-FACTOR: Zur Nachspeise gibt es Schokopudding aus der Dose der Marke „Mont Blanc“. Da werden bei Dietmar Erinnerungen an seine Kindheit wach. Mont Blanc war seine Lieblingsmarke. Und wo haben wir diese drei kostbaren Dosen (richtige Antiquitäten) gefunden? In einem Minisupermarkt auf Marie Galante in Guadeloupe.


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ED heading EAST – day 11

SUN-FACTOR: Kaum Wolken, Sonne ohne Ende. Wenig Welle (und leider auch wenig Wind), aber super entspanntes Segeln.
RUN-FACTOR: Heute Nacht hatten wir bis zu 8,5 Knoten SOG, aber jetzt schleichen wir mit knappen 4,5 Knoten dahin.
FUN-FACTOR: Dass wir noch immer „mitten am Atlantik“ sind, vergessen wir bei diesen Bedingungen schnell. Wir lesen, sehen Filme an, backen Brot und genießen die Ruhe.


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ED heading EAST – day 10

SUN-FACTOR: Wir segeln hoch im Norden auf 39 ° im Hoch. Wind von achtern, 13 Knoten. Immerhin. RUN-FACTOR: 6-7 Knoten – das sieht wieder ganz vernünftig aus.
FUN-FACTOR: Die „Half-Way“ Feier ist dem Regen zum Opfer gefallen. Dafür öffnen wir jetzt – zur Feier des letzten Drittels – eine Flasche Sekt. Kindersekt wohlgemerkt.