sy starship

nothing's gonna stop us now


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ED heading EAST – day 01

SUN-FACTOR: Keine Sonne am Himmel, aber Sonne im Herzen. Antares verabschieden uns mit selbstgebackenen, ofenfrischen Muffins.
RUN-FACTOR: Wir sind langsam; gerade einmal 4 Knoten bei 6 Knoten Wind. Aber in der Nacht – mit Kurs 022 – geht es ein wenig schneller.
FUN-FACTOR: Dank der neuen Bücher von Antares sind allen guten Mutes, die nächsten Tage mit viel Unterhaltung zu verbringen.


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ED-VENTURE day 00

SUN-FACTOR: Rain and Squalls: we know it is a pity that we leave. But no reason for a whole country to cry. RUN-FACTOR: WOW. 7 kn SOG. Almost racing. Ed is speeding us up.
FUN-FACTOR: When leaving the marina, we could not trust our eyes. There was HECKOGECKO motoring to wave us good bye. HECKOGECKO with whom we had crossed Biskaya, explored the canary islands, done the ARC 2013 and spent great times sailing the caribbean island. We had tears in our eyes.


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02.05: Ein ED-VENTURE- ARC Europe

Nach 9 Monaten auf See, nach 4 Monaten in der Karibik heißt es nun Abschied nehmen.

Wir segeln zurück.

Im Rahmen der ARC Europe 2014. Das macht den Abschied leichter, denn die ARC ist (wieder) ein großartiger Event. Viel weniger Boote, viel familiärer, viel ruhiger und entspannter. Und das gilt auch für uns.

Wir sind deutlich mehr relaxed als beim ersten Atlantik Crossing. Wir haben sogar zwischendurch Zeit, eine Runde Volleyball zu spielen.

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Endlich – nach so vielen Jahren – ist Florian auch schon groß genug, um bei den Erwachsenen mitzuspielen.

Wir genießen ein großartiges Farewell-Dinner mit unseren Freunden Frans und Marleen  von der holländischen AURORA, ihrer Zusatzcrew Jan Willem, Kees und Nadia.

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Und natürlich mit dem zweiten Familienboot, Dave, Isabell, Rebecca und Demi von der kanadischen MORNING HAZE.

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Und – das Beste ist – wir dürfen ED – the IGUANA – wieder nach Europa segeln.

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Auf zum ED-VENTURE!


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29.04: Ein letztes Ma(h)l

Die Mimis sind in der Früh abgereist. Unser Plan für heute steht.
1) Boot nach Marina Cay verlegen
2) Unmengen an Wäsche waschen
3) das Boot gründlich putzen und
4) am Nachmittag nach Road Town, um die Vorräte für das erste Crossing nach Bermuda aufzustocken. Wir starten am 3. Mai.

Bis 13 Uhr arbeiten wir ohne Pause. Der Trockner auf Marina Cay funktioniert nicht gut und so müssen wir die halbtrockene Wäsche auf der Starship aufhängen. Es dauert ewig.

Der Funk ist an – wie immer – und über Kanal 72 hören wir, dass sich alle Familienboote (ENTERPRISE, HECKOGECKO,  KASSANDRA, MARIS, MARANNE, FELINA) noch einmal auf Cooper Island treffen – Manchioneel Bay, die wir ja ohnehin so toll finden.

Wir haben uns ja schon von fast allen verabschiedet, aber so eine Gelegenheit auszulassen. Nein, da muss der Proviant einfach warten.

Um 14 Uhr legen wir ab. Um 15 Uhr schnappen wir uns die letzte Mooring auf Cooper Island. Und um 17 Uhr heißt es zum letzten Mal mit allen unseren Freunden: SUNDWONER at the Beach – BYOB (bring your own Beer).

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14 Kinder im Dinghi.

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14 Kinder am Strand.

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Und 14 Kinder zur letzten gemeinsamen PASTAPARTY auf der STARHIP.

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Ein letztes Ma(h)l in der Karibik.

Vielleicht sehen wir uns auf den Bermudas wieder, vielleicht auf den Azoren.

Aber ganz sicher in Europa.


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17.04 – 28.04: Zick(e)-Zack(e)-(A)hoi

Die MIMIs sind da. Mathias, Ilonja, Maxi und Isabella.

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Mit ihnen klappern wir noch einmal im Zick-Zack-Kurs die schönsten Plätze der BVIs ab.

Zur Einstimmung auf das anstrengende Seglerleben gibt es gleich einmal zu Beginn ein Strand-BBQ

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in der WHITE BAY (GUANA Island)

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Dann geht es weiter – im viel Gegenwind – in „unsere“ SAVANNAH Bay.

Unser „All-Inklusive“-Programm für die MIMIs beinhaltet natürlich auch karibische Squalls, die uns viel länger als geplant in der Savannah Bay halten.

Das erste Wetterfenster nutzen wir, um in die GREAT HARBOUR Bay von Peter Island weiterzusegeln. Dieses Mal mit viel Rückenwind und nur der Genua. Das reicht aber, denn der nächste Squall duscht uns wieder von oben bis unten. Und kurz vor Sonnenuntergang ankert auch die Enterprise in der Bucht – der Abend ist gesichert. Außerdem erzählen wir ihnen von unseren Plänen in Gorda Sound, nämlich der Überraschungsregatta für Mathias und Isa.

Ein Tauchstopp bei den INDIANS (Pelican Island) bietet das erste Schnorchelhighlight. Unzählige bunte Fische und als Draufgabe ein Hammerhai.

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Das wir die Nacht auf Norman Island verbringen ist nicht geplant. Aber die PRIVATEER Bay ist so schön, dass wir kurzfristig entscheiden, hier zu bleiben.

Am nächsten Tag starten wir schon zeitig in Richtung Cane Garden, aber von der Ferne sehen wir den feinen Sandstrand von SANDY CAY

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und werfen gleich wieder unsere Pläne um.

Sandy Cay ist eine Trauminsel oder ein Inseltraum:

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Trotzdem bleibt es nur ein kurzer Stopp von wenigen Stunden. Denn wir wollen wieder nach BITTER END, wo am Dienstag die Hobie Cat Beer Race Regatta stattfindet.

Den Abend von dem Race verbringen wir in SABA ROCK. Sundowner mit Enterprise, die sich von unseren Race-Plänen inspirieren lässt, und Beagle, die wir nach so vielen Monaten wieder einmal treffen.

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um 14:00 startet die Hobie Cat Beer Race Regatta (es geht um schnell segeln und viel trinken). Und es ist auch ein interner Wettkampf: ENTERPRISE gegen STARSHIP.

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Nach dem dritten von vier Races steht es 2:1 für die Enterprise. Da legen sich die STARSHIPPER noch einmal so richtig ins Zeug und gewinnen sogar das vierte Rennen mit großem Abstand.  2:2 – was für ein Glück!

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Und zur Feier des Tages gibt es Wiener Schnitzel mit Reis und Salat – mitten in der Karibik.

Mit etwas Wind starten wir am frühen Morgen nach Anegada – eine Insel im Norden der BVI – flach wie ein Frisbee. Kaum angekommen, mieten wir sofort einen Jeep mit offener Ladefläche und düsen über die Insel.

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Maxi kennt nur eines: „SCHNELLER“! Er ist ein Tempo-Freak.

Unser Ziel ist die LOBLOLLY Beach im Nordosten der Insel.

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Eine riesige Bucht nur für uns. Baden, Schwimmen, Sandburg bauen, Ball spielen, Schnorcheln. Am frühen Nachmittag sind wir so müde und hungrig, dass wir zum Anegada Beach Club fahren

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und einmal so richtig „chillen“.

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2 Pizzas und 5 Portionen Pommes später ist die Kraft wieder da.

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Am nächsten Tag starten wir noch einmal zur LOBLOLLY Beach, sind zu Mittag wieder beim Boot, legen um 13 Uhr ab und schaukeln in der Flaute so dahin. Eigentlich wollen wir bis Jost Van Dyke, aber unterwegs treffen wir EDELWEISS und ANTARES, die uns berichten, dass es keine Ankerplätze mehr gibt.

Kein Problem, wir kennen ja die Gegen schon, drehen um und Motoren in der untergehenden Sonne nach Sandy Cay. Ein traumhafter Platz, um eine Nacht zu verbringen.

Über GREAT HARBOUR und WHITE BAY (Jost van Dyke)

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und SOPER’S Hole

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führt uns der Weg zu Fort Burt (Road Town). Dort ist „Delfinschwimmen“

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angesagt:

Klarerweise zuerst einmal Handshake:

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Mit Hingabe küssen:

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Ein Finnride zur Einstimmung:

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Und das Highlight – der Footpush:

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Glückliche Kinder!

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Zum Abschluss ankern wir nochmals in Virgin Gorda. The Bath bildet den Abschluss unserer BVI-Tour.

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Der letzte Abend in der Trellis Bay ist auch ein Wiedersehen mit Heckogecko und Enterprise und wir genießen gemeinsam ein Abendessen im Aragons am Strand.

Super, liebe MIMIs, dass wir gemeinsam zwei so intensive Wochen verbracht haben.

 

 

 

 

 


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12.04: Pusser’s Painkiller

Kopfschmerzen wegen der rolligen Nacht in Savannah Bay machen den Abschied leicht. In der Nacht lässt der Wind nach, die Dünung, die in die Bucht drängt, nimmt zu, und gelegentlich liegen wir sogar mit dem Heck in Bucht hinein. Schon um 6 Uhr lichten wir den Anker und fahren unter Motor weiter. Segelsetzen macht bei 5 sm Entfernung keinen Sinn.

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Schon vor 8 Uhr liegen wir an einer Mooring in Marina Cay, einer kleinen Insel im Nordosten von Tortola. Die Insel hat einen Durchmesser von vielleicht 100 m und ist durch ein Riff gegen die Wellen aus Nordosten geschützt. Wir sind im Windschatten mit Blick auf den winzigen Strand und die nette Strandbar.

Neben uns liegt die Aurora. Nach und nach trudeln alle anderen ein: Ikiro, HeckoGecko, Maranne und am späten Nachmittag auch noch Maris. Kaum einmal ist so ein Treffen vereinbart. Im Gegenteil – dass wir uns immer wieder treffen, ergibt sich zumeist nur, weil wir – wie üblich – alle am Funk mithören, so untertags erfahren, was nett ist und was nicht und dann bei den kurzen Entfernungen in den BVIs einfach umdisponieren.

Die Kopfschmerzen bleiben. Trotz Schnorchelausflug, trotz „Wanderung“ auf der Insel, trotz bunter Kopfbedeckung (Bandanas in allen Farben).

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Was da nur hilft, ist ein Sundowner in der netten Strandbar – die Pusser’s Painkiller Bar.

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Denn hier servieren sie den berüchtigten „Pusser’s Painkiller“. Eine Mischung aus Kokos, Ananas, Rum und Muskatnuss (what else?). Schmeckt sehr gut. Und hilft gegen Kopfschmerzen.

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10.04: Campfire for memories

Wir sind ganz alleine in der Savannah Bay. Das einzige Boot außer uns legt am frühen Morgen ab.

Wir schwimmen, schnorcheln, lesen und sitzen im Sand. So einen feinen Sandstrand hatten wir noch nie. Es wäre ein großartiger Strand, um am Abend noch ein BBQ zu machen, träumen wir vor uns hin.

Am frühen Nachmittag melden sich HeckoGecko über Funk: Wir kommen in die Savannah Bay. Kurz darauf taucht auch die Maris auf und ankert einige Meter vor uns.

BBQ? Keine Frage. 5 Uhr – wie immer. „Alles wie immer“:

Wir sammeln Holz für ein Lagerfeuer.

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Lukas sucht – auch schon Tradition – einen Lieblingsstock zum Schnitzen.

 

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Wir grillen unsere Würstel und Hendlhaxerl und reichen verschiedene Salat herum. Zur Nachspeise gibt es Marmorkuchen, den Jenne und Katharina noch schnell am Nachmittag gebacken haben.

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Nach Sonnenuntergang sitzen wir am Lagerfeuer. Einmal mehr auf der Suche nach dem „Green Flash“.

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Mangels Erfolg reden wir uns später ein, alle einen Green Flash im Lagerfeuer zu erkennen. Gilt auch.

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Keiner von uns hat damit gerechnet, in den BVIs noch so einen wunderbaren Strand zu finden, an dem wir – wie in alten Zeiten – beim Lagerfeuer zusammen sitzen können.

Es sind nur noch ein paar Wochen, dann werden Maris und wir den Heimweg antreten: Tortola-Bermuda-Azoren-Lagos.

Alle sehen wir dem Weg zurück mit Respekt entgegen. Auch wenn die Etappen kürzer sind, die Bedingungen können (noch) härter sein, als beim Weg in die Karibik. Wir erzählen von den Ups and Downs der ersten Atlantiküberquerung – und es sind ja tatsächlich „Ups and Downs“, wenn wir an die 4-5 Meter hohen Wellen denken, die gelegentlich unser ganzes Cockpit gespült haben. Keiner von uns hat jemals mehr als drei Stunden am Stück geschlafen -und wenn, dann zumeist zur Gänze bekleidet und sogar mit der Automatikweste am Körper.

Die Erinnerungen werden – so kurz vor dem Start zurück – wieder wach.

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10.04: „Megageil“ – Savannah Bay (BVI)

Dominica und Nevis waren eine Ausnahme. Kaum Boote, viele, fast einsame Ankerplätze.
Antigua und BVIs sind genau das Gegenteil. Unzählige Charterboote und Superyachten. Die Mooringfelder sind dicht belegt.

So schön Gorda Sound auch ist, wir wollen weiter. Wir besorgen Dollar und Camping Gaz in Spanish Town und überlegen dann, wo wir die nächste Nacht verbringen wollen. Der Ankerplatz in Spanish Town ist viel zu rollig.

Die einzige Bucht in der Nähe ist Savannah Bay. Aber die Einfahrt ist durch ein Riff. Laut Pilot nahe an den Felsen in die Bucht und sobald das weiße Zeichen an der Felswand querab erscheint, 70 Grad Ost drehen und in die Pound Bay fahren.

Super wohl ist mir nicht zumute, aber wir starten und finden nach 15 Minuten und zwei Ankerversuchen einen optimalen Platz.

Und wir sind fast alleine. Außer uns ankert nur noch ein weiteres Boot in dieser Bucht, das am nächsten Tag in der Früh sogar die Bucht verlässt.

Die Einsamkeit tut richtig wohl.

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Wir putzen unser Boot, weil wir vom letzten Ankermanöver noch jede Menge Flecken haben, und zur Belohnung gibt es drei Dinghi-Sport-Runden. Und das finden dann die Kinder „megageil“.

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08.04: Noch lange nicht das „Bitter End“…

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Nachtfahrten sind wir nicht mehr gewöhnt. Es dauert mehrere Stunden nach der Abfahrt von Saint Martin, dann fühlen wir uns aber so wohl, dass wir auch gerne gleich weitersegeln würden. Noch ein paar Tage.

Am frühen Nachmittag kommen wir in den BVIs an. Die „Bitter End“-Bay in Virgin Gorda ist unser Ziel. Dort wollen wir HeckoGecko wieder treffen.

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Bitter End ist wohl das, was man sich unter „Karibik“ vorstellt. Palmen, Sandstrand und Fun in Luxus-Resorts.

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Für ein paar Tage ist es schön, hier vor Anker zu sein. Aber die Ursprünglichkeit in Dominica und Bequia hat uns viel besser gefallen.

Wir leihen uns einen Hobie-Kat und flitzen in der Bucht herum. Das taugt den Kindern sehr.

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Und am späten Nachmittag beobachten wir dann noch einen richtigen Könner.

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07.04: Die Zeit anhalten… (Saint Martin)

Saint Martin ist ein Streichresultat – anfangs. Wir müssen ja hierher, um den Dinghi Motor reparieren zu lassen, und wollen Proviant aufnehmen. Aber andere Pläne verfolgen wir nicht.

Da wir nun aber fast eine Woche hier warten werden, nützen wir die Zeit. Drei Tage sind wir in der Marina, machen Großeinkauf bei SIMPLY, erledigen die Wäsche und putzen das Boot.  

Weitere zwei Nächte ankern wir in Grand Case –etwas nördlich von Marigot. Der kleine Ort – die kulinarische Hochburg der Insel – erinnert uns sehr an die Iles des Saintes.

Maris, Ikiro und Aurora kommen am nächsten Tag an. Zusammen verbringen wir einen stimmungsvollen Sundowner im Calmos Cafe.

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Weil die Kinder danach zur Maris fahren und Film schauen, werden wir von Frans und Marleen zum Abendessen auf ihr Boot eingeladen.

Am nächsten Tag starten wir zusammen zur nächsten Bucht – Tintamarre. Die kleine Insel war uns schon auf der Fahrt von St. Barth aufgefallen, jetzt wollen wir einen Tag dort bleiben.

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Und tatsächlich – das ist die Traumbucht schlechthin. Wasserschildkröten, ein einsamer Strand, glasklares Wasser. Wir schnorcheln und sparzieren über die Insel. Und am Abend veranstalten wir gemeinsam mit Aurora ein improvisiertes Strand-BBQ (auch gegrilltes Restl-Essen genannt). In diesen Momenten wollen wir die Zeit anhalten. Es kann nicht schöner sein.

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