sy starship

nothing's gonna stop us now


Hinterlasse einen Kommentar

02.02: Bonjour, Martinique

Wir segeln bei günstigen Bedingungen von St. Lucia nach Martinique. Der nächste Hafen wäre Le Marin im Süden von Martinique, der Stützpunkt schlechthin für Charterboote. Und das wollen wir an einem Samstag vermeiden und bleiben auf der Westküste. Mit Grand Anse D’Arlet finden wir auch genau das, was wir wollen. Ein kleiner, total verschlafener Ort.

IMG_1434 IMG_1432 IMG_1430

Auch wenn die Bucht mit Booten voll ist, so wird ganz schnell klar, dass es sich weder um eine Unzahl an Chartergästen handelt, noch viele Langfahrtsegler hier Halt machen. Die Boote sind klein und alt und sehen mehr nach Dauerlieger aus.

Wir verbringen einen netten Abend mit der Enterprise-Crew bei Pizza am Strand. Im Lokal daneben spielt eine Liveband und diverse „ältere“ Damen tanzen dazu. Wir fühlen uns nicht wie in der Karibik, sondern vielmehr wie an einem Sonntag Nachmittag irgendwo in Frankreich.

Sonntag früh motoren wir dann nach Le Marin zurück. Motoren deswegen, weil unser Vorstag zu locker ist und wir keinesfalls mehr Segeln setzen wollen, schon gar nicht bei 25 bis 30 Knoten Wind.

Am späteren Nachmittag erreichen wir die große Bucht von Le Marin mit vielen Sandbänken.

IMG_1441  IMG_1460 IMG_1454  IMG_1466

Die Einfahrt ist tricky, wenn auch gut markiert, und einige Boote dürften hier schon „ihr Leben gelassen haben“.

IMG_1439

Jedenfalls könnten die vielen Wracks im Meer und an den Mangrovenküsten davon erzählen.

IMG_1469

Wir liegen vor Anker ganz nahe an der Marina und an den großen Supermärkten. Hier fährt man mit dem Dinghi zum Supermarkt, erledigt den Einkauf und schiebt das Einkaufswagerl wieder zum Dinghidock zurück. Beim Einkaufen im Carrefour fühlt man sich wie „Gott in Frankreich“. Die Auswahl an Käse ist gigantisch (jedenfalls im Vergleich zu den letzten 6 Wochen in der Karibik).

Und trotzdem: Martinique ist nicht unsere Insel. Von der Schönheit der Blumeninsel (denn daher hat Martinique ursprünglich den Namen = Madinina) bekommen wir sehr wenig zu sehen. Die Vegetation ist üppig. Bei unserer Rundfahrt mit dem gemieteten Auto passieren wir jede Menge Bananenplantagen, aber von Blumen keine Spur. Die unzähligen Ferienwohnungen im Süden der Insel sind heruntergekommen. Das Durchschnittsalter der Bewohner – „Exilfranzosen“ – liegt um die 65. Auf uns wirkt dieser Teil der Insel wie „französisch Teneriffa“.

Die Nordostküste ohne sichtbaren Massentourismus wirkt ursprünglicher und gefällt uns deutlich besser. Aber auch hier bleibt ein eigenartiger Nachgeschmack. Während die Einwohner von Bequia oder St. Lucia einen stolzen und glücklicheren Eindruck hinterlassen, wirken die dunkelhäutigen Menschen auf Martinique moderner, aber gleichzeitig auch fast ein wenig „visionslos und verloren“.

Ein Tag noch an der Nordküste in St. Pierre, der ehemaligen Hauptstadt der Insel; dann wollen wir nach Dominica weitersegeln.


Hinterlasse einen Kommentar

31.01: Good bye, St. Lucia

Der letzte Tag in St. Lucia hat ein volles Programm:

Schule (mit Rauten, Rhomben und Deltoiden), dann Ausklarieren, restliche EC-Dollar im Supermarkt ausgeben und Verabschiedung von Daniela und Fernando (SY Nefeli). Vielleicht sehen wir uns ja in den BVI wieder.

Dann wir ein langgehegter Plan umgesetzt – Enterprise und Starship Kids segeln mit dem Dinghi. Der Mast besteht aus einem langen Stecken und als Spinnaker muss ein Sarong herhalten. Dann setzen sie sogar noch ein zweites Segel – ein Handtuch quer. Ungewöhnlich, aber erfolgreich segeln (oder treiben?) sie vor dem Wind mehrmals die Bucht hinaus.

IMG_1263IMG_1275

Am Nachmittag wandern wir gemeinsam zu Pigeon Island – der historischen Stätte St. Lucias – heiß umkämpftes Land zwischen den Franzosen und den Briten:

IMG_1281

IMG_1303IMG_1328

IMG_1319IMG_1292

Traumhaft ist der Blick über die Rodney Bay, in der wir nun seit einer Woche ankern. Die Rodney Bay hat ihren Namen vom erfolgreichen Marine Offizier

George Brydges Rodney, 1st Baron Rodney, KB (bap. 13 February 1718 – 24 May 1792) was a British naval officer. He is best known for his commands in the American War of Independence, particularly his victory over the French at the Battle of the Saintes in 1782. It is often claimed that he was the commander to have pioneered the tactic of „breaking the line„.

Rodney came from a distinguished but poor background, and went to sea at the age of fourteen. His first major action was the Second Battle of Cape Finisterre in 1747. He made a large amount of prize money during the 1740s, allowing him to purchase a large country estate and a seat in the House of Commons of Great Britain. During the Seven Years‘ War, Rodney was involved in a number of amphibious operations such as the raids on Rochefort and Le Havre and the Siege of Louisbourg. He became well known for his role in the capture of Martinique in 1762.

IMG_1339

Zurück wandern wir den Strand entlang, vorbei an den Luxus-Resorts Sandals und Landings – eine ganz andere Welt.

IMG_1359IMG_1356

Ein Strandstück ist durch die Zufahrt zum Privathafen des Landings Resort unterbrochen. Kein Problem, es gibt eine Dinghi Fähre, die uns zum anderen Ufer bringt.

IMG_1365

Und so landen wir mitten in der noblen Strandbar des Landings Resort, gerade als die Sonne untergehen möchte, und genehmigen uns „ausnahmsweise“ einen Sundowner der Luxusklasse. Milchshake oder Fruchtsmoothie und für die Erwachsenen Planters Punch, Landings Sunset und Erdbeer Daiquiri. Untermalt wird der traumhafte Sonnenuntergang von Jazzmusik.

IMG_1399

IMG_1388

IMG_1384IMG_1378

IMG_1396IMG_1405

Unter weiter geht’s. Im Dunkeln den Strand entlang bis zum Ortsteil Gros Islet. Dort werden jede

n Freitag Abend drei kleine Dorfstraßen abgesperrt und Einheimische grillen Fisch, Fleisch und bieten Drinks an. Wir finden gleich am Ortsrand die richtige Grillerei für uns – kaum ausländische Gäste, hauptsächlich Locals sitzen auf den Holzbänken und genießen Goldmakrele, Baracuda und Red Snapper. Wir auch. (Und außerdem lernen wir eine neue Verwendung für „MASCHENDRAHTZAUN“ kennen. Daran hat Stefan Raab sicher nicht gedacht).

IMG_1411

IMG_1412

Dann spazieren wir noch die anderen engen Gassen entlang, kaufen St. Lucia Krapfen und kosten Spicy Rum.

IMG_1410IMG_1417

IMG_1421IMG_1420

Ein schöner Abschied von St. Lucia und der Rodney Bay, der wir als „Landfall“ nach dem Atlantik Crossing doch sehr verbunden sind.


Hinterlasse einen Kommentar

30.01: Cas Enbas Beach

Wir verbringen einen Nachmittag an der Ostküste. Cas Enbas Beach – DAS Ziel für Kitsurfer.

IMG_1218

Und die Wellen sind nicht nur zum Kiten ein Traum. Auch unser Bodyboard ist schwer im Einsatz.

Dietmar zeigt vor, wie es gehen kann, scheitert aber.

IMG_1141IMG_1144

Florian ist schon erfolgreicher.

IMG_1179IMG_1199

Aber der Master im Wellen-ab-surfen ist Lukas, sogar mit einer Perücke aus Seegras.

IMG_1131IMG_1146

IMG_1163IMG_1165

Der Nachmittag klingt aus in der kleinen, urigen Strandbar.

IMG_1227


Ein Kommentar

28.01: Enbas Saut Falls

In der schon bewährten Wanderzusammensetzung Enterprise-HeckoGecko-Starship nehmen wir den Enbas Saut Waterfall Hike in Angriff.

IMG_0973IMG_0999

Dank Olaf finden wir einen Taxifahrer, der uns zum Ausgangspunkt nahe Soufriere bringen will. Zwei andere Fahrer lehnen mit der Begründung ab, dass die Regenfälle um Weihnachten zu viel Zerstörung gebracht haben. Die Bedenken sind nicht ganz unbegründet. Zwei Mal passieren wir provisorische Brücken. Die ursprünglichen wurden vom Regen weggerissen.

THE ENBAS SAUT FALLS TRAIL

This trail is within the Central Rainforest Reserve; six miles East of Soufriere at the foot of the highest mountain peak (Mount Gimie) in St. Lucia.
The Enbas Saut Falls Trail is  4km long. Remote, wild and unbelievably scenic, with a combination of Rainforest, Cloud forest, Elfin woodlands and wildlife. The hilly terrain of Piton Canarie, Piton Troumasse and Mount Gimie stands predominant not too far from the trail. Enbas saut when translated to English means „below the falls.“ Thus the trail is most famous for its two cascading waterfalls and pools at the head of the Troumasse river. It is rated Moderate to Strenuous.
Zunächst wandern wir mit Smith – unseren Guide – eine gute Stunde den Berg hinauf. Zum Glück haben wir einen Guide dabei. Die Wegweiser unterwegs sind für unseren Zweck nicht so hilfreich. Aber voller Stolz finden wir neben Chicago, New York, Miami, Los Angeles, Toronto auch die Schilder für Berlin (Enterprise) und  Vienna (Starship).
IMG_1053
Wie üblich in St. Lucia regnet es zwischendurch mehrmals und auch der Wind nimmt zu. Aber die Abkühlung nehmen wir auch dankbar an, denn der Weg ist mitunter ganz schön steil und voller Schlammlacken.
IMG_1065
IMG_1015IMG_1017
Dann erreichen wir den Einstieg zum Wasserfall – 2100 Stufen bergab- und den Wasserfall selbst.
IMG_1050IMG_1022
Florian – who else ? – wirft sich mutig ins Wasser.
IMG_1027IMG_1023
IMG_1034IMG_1035
IMG_1033IMG_1036
Und weil die Unwetter den weiterführenden Part ins Tal vermurt haben, müssen wir den Weg auch wieder hinaufsteigen. 2100 Stufen.
IMG_1049IMG_1084


Hinterlasse einen Kommentar

27.01: Local fruits & veggies

Natürlich probieren wir die „local fruits und vegetables“ und kochen nach den Rezepten des St. Lucia Cookbook. Ganz besonders gut schmecken Süßkartoffeln, Breadfruit

Unbenannt

(sowohl herausgebacken – mit Salz oder Zucker – aber auch als Püree oder im Chili mit Süßkartoffel und Roten Bohnen) und Christophene.

chayote

Die reife Sour Sop schmeckt wie eine Mischung aus Kaugummi und Zitrone und macht sich super im Obstsalat.
stachelannone
Aber das größte Highlight- nach vielen, vielen Wochen – ist das erste offene Eis in St. Lucia.

IMG_0953 IMG_0952

IMG_0955 IMG_0957

IMG_0958 IMG_0956


Ein Kommentar

25.01: St. Lucia im Regen

St. Vincent passieren wir und verbringen die erste Nacht nach Bequia in der bekannten Marigot Bay. Uns ist diese „Traumbucht“ zu eng, gar nicht unser Fall.

IMG_0924

IMG_0922

10 sm nördlicher lassen wir am nächsten Tag den Anker fallen  – Rodney Bay. Aber Rodney Bay empfängt uns wieder einmal mit Regenwetter – das hatten wir doch schon zur Genüge.

IMG_0944

Wir nutzen den Regentag zum ausgiebigen Bootsputz, machen viele Stunden Schule

IMG_0948

IMG_0946

IMG_0949

und erklären schließlich die Starship zum „Relax & Spa“ Resort mit Rund-um-Service.

Katharina rasiert Dietmar; eine Erfahrung der besonderen Art – für beide.

IMG_0941 IMG_0929 IMG_0934

Bilder vom Ergebnis folgen ….

 


Hinterlasse einen Kommentar

21.01: BBB. With a bucket full of sand.

BBB – Bequia-Birthday-BBQ – das ist das Zauberwort für einen unvergesslichen Nachmittag und Abend.

Schon am frühen Nachmittag ist der Dinghi-Park wieder voll.

Wir feiern den 37er von Hans.

IMG_0873

Mit Schokoladetorte und Zitronenkuchen, Sprühkerze, Girlande, Geburtstagskrone und Geschenken: eine Glückwunschkarte, eine Seekarte von den Grenadinen und ein T-Shirt mit unser aller Motto:

„SAIL FAST – LIVE SLOW“.

IMG_0855IMG_0862

Sogar das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite – kaum Wind, Sonne, Hitze und nur ein paar Spritzer Regen. Zwischendurch stehen wir sogar mit Wein und Bier bis zur Hüfte (oder noch weiter) im Wasser.

IMG_0889IMG_0888

IMG_0856IMG_0866

IMG_0865IMG_0870

Was kann man sich mehr wünschen?

Am frühen Nachmittag starten wir dann das Feuer für unser BBQ. Eine halbierte Tonne samt Gitter dient als Grill.

IMG_0894IMG_0884

IMG_0896

Die Kinder holen Holz und alte Bananenstauden zum Anzünden. Na ja, nicht alle….

IMG_0902IMG_0906IMG_0904

Wir haben wieder alle zusammengelegt und die beiden „Strandbarpächter“ Paul und Faye gebeten, für uns Huhn, Würstel und Lobster zum Grillen zu besorgen.  Umgerechnet 12 Euro pro Familie. Ein Spottpreis.

Jede Crew hat zusätzlich eine Beilage, Besteck und Teller mitgebracht. Es gibt „irischen“ Bohnensalat, „deutschen“ Couscous, „belgischen“ und „dänischen“ Nudelsalat, „englischen“ Erdäpfelsalat mit Mayo, „schweizer“ Erdäpfelsalat ohne Mayo und „englischen“ „Rice ‚n’ Beans“. Wir steuern Kichererbsensalat, gegrillte Breadfruit und unser „Schuhbecks“ Hummergewürz bei.

Bier, schrecklich starken Rumpunch und Getränke für die Kinder kaufen wir bei Paul und Faye.

In der untergehenden Sonne ist das Abendessen fertig.

SAM_2025

Wir sitzen – bunt durcheinander gemischt – auf den einfachen und schief abfallenden Holzbänken am Strand und lassen es uns schmecken. Zwischendurch holt einer von uns Fertiges vom Grill und sucht mit „I have got some more chicken! Who would like some sausages?“ einen dankbaren Abnehmer. Unglaublich, was die Kinder verdrücken.

SAM_2030 SAM_2037

Dann starten wir ein zweites Feuer  – ein richtiges Lagerfeuer zur Freude der Kinder (und einiger Männer :-)) – und sitzen noch eine Weile um das Feuer herum.

SAM_2027

Es ist ja auch unser Farewell-Abend. Morgen Mittwoch ist erstmals nach langer Zeit wieder ein gemäßigter Ostwind – vielleicht sogar ein OSO-Wind – angesagt. Den wollen einige Boote – so auch wir – nutzen, um in den Norden ( St. Vincent oder gleich bis St. Lucia) zu segeln. Antares und Millport bleiben noch einige Tage, um Tauchkurse zu absolvieren und treten etwas später den Weg in den Norden an.

Und unsere lieben belgischen Freunde von der Nautilus segeln am Tag danach in den Süden weiter – Richtung Grenada, Curacao und schließlich zum Panama-Kanal. Ihr Ziel ist Australien – von jetzt gerechnet ein oder eineinhalb Jahre.

In La Coruna und Lisboa haben wir uns noch zufällig getroffen, in Porto Santo und Quinta do Lorde unsere Freundschaft vertieft, dazwischen viele Emails geschrieben und die Treffen in Teneriffe und in Bequia auf lange Zeit vereinbart.

Katharina, Lukas und Florian werden Fien und den großen Angler Seppe sehr vermissen. Dietmar und ich die lustigen Abende mit Hans und Kathrin. Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen und einge flämische Worte, die nun Eingang in unseren Sprach-Alltag gefunden haben.

So sitzen am Schluss nur noch Annelies und Pros, Hans und Kathrin und Dietmar und ich am Lagerfeuer, die Füße tief im warmen Sand vergraben. Die Ankerlichter auf den langen Masten der umliegenden Boote schwingen sich im Takt der Wellen. Die Lichter der vereinzelt gebauten Häuser in der weiten Bucht von Bequia stehen förmlich in Konkurrenz zu den Sternen am Himmel. So einen großartigen Abend haben wir noch nie erlebt.

„The next time we’ll see us will be in a restaurant – somewhere –  in a couple of years.“ Die Abmachung steht. „But no sand to put our feet in“, stellt Kathrin mit Bedauern fest. Well, why not? Und so ergänzen wir unsere Vereinbarung:

Next time will be in a restaurant. With a bucket full of sand.


3 Kommentare

20.01: Birthdayparty at the beach

Ted von der irischen SY MILLPORT II wird 11.

Die nächste Geburtstags-BeachParty beginnt mit Spielen am Strand und im Wasser.

SAM_7811

SAM_7913

SAM_7911

Dann Stärkung mit Geburtstagstorten und Cupcakes in den irischen Nationalfarben – und offensichtlich superlecker wie die Bilder zeigen.

SAM_7858

 

SAM_7837

SAM_7833

 

SAM_7842

 

Ein T-Shirt mit den Unterschriften aller Kinder und Erwachsenen zum Andenken an diesen besonderen Geburtstag.

SAM_7871

SAM_7883

SAM_7885

Dann muss noch der Vater von Ted sein „Geschenk“ einlösen.

SAM_7923

SAM_7924

Und schließlich wird herumgetollt bis die Sonne untergeht.

SAM_7932

SAM_7939

SAM_7946

 

 


3 Kommentare

15.01: Good. Better. Bequia.

Wir sind „angekommen“.

Seit einer Woche schon ankern wir (wieder) in der Admiralty Bay in Port Elizabeth, Bequia. Zusammen mit einer Reihe anderer Familienboote, die wir seit Monaten kennen.

IMG_0763

Mit den belgischen Familiencrews von Maranne, Nautilus

IMG_0688

und Ikiro erkunden wir die Insel.

IMG_0676

IMG_0794

IMG_0718

IMG_0702

IMG_0709

P1160659

Jeden Tag nach Bordschule,

P1160654

Bootsputz, Einkauf und Kochen verbringen wir die restlichen Stunden am Prinzess Margret Strand. Bis die Sonne untergeht. Sundowner inklusive.

Die Stimmung ist besser denn je.

Der Druck der letzten Monate ist weg. Anspannung und Ungewissheit, wie jeder von uns die große Herausforderung bewältigen würde, sind gewichen.

Während wir in den vergangenen Monaten immer wieder alle daran waren, den nächsten Schlag zu planen, zu überlegen, welchen Hafen oder welche Marina wir ansteuern oder wo wir in den nächsten Tagen ankern wollen, hört man nun allerorts: „We have got no plan. We will stay here for a while“.

Wir auch.

IMG_0625

IMG_0615

IMG_0613

IMG_0649   IMG_0629

IMG_0653   IMG_0648


Hinterlasse einen Kommentar

08.01: Blue Lagoon (St. Vincent)

Für die Großeltern aus dem Burgenland können wir einen Flug von St. Vincent nach St. Lucia buchen. Das erspart uns allen das mühsame Aufkreuzen nach St. Lucia und gibt uns einen zusätzlichen Tag in Bequia.

Trotzdem müssen wir noch gemeinsam die Strecke Bequia-St. Vincent bewältigen – 8 sm gegen den Wind durch den Kanal zwischen den Inseln.

Obwohl wir bei bestem Wetter zu Mittag von Bequia wegsegeln, erwischt uns zur Hälfte der erste Squall mit Böen über 35 Knoten Wind und kräftigen Regenschauern. Wir verlieren leider einige Seemeilen an Höhe. 2 sm vor unserem Zielort – Blue Lagoon – erwischen uns die nächsten Regenschauer.

Mittlerweile ist nichts geblieben vom sonnigen Tag. Die Regenwolken hängen tief. Der Wind bläst uns um die Ohren und auch die Wellen haben etwas zugenommen. Wie schon so oft in den letzten Wochen heißt das Salzwasserdusche und Süßwasserdusche – auch Oma und Opa bekommen Wasser ab.

In der Bucht von Blue Lagoon angekommen – mittlerweile ist es fast 16 Uhr -, funken wir – nach einigen erfolglosen Versuchen – mit der Marina, die uns leider bestätigt: die Durchfahrt (Pfeil) durch das Riff ist mit knappen 1,8 bis 2,25 m – je nach Tide und Seegang – schlichtweg zu seicht für uns – jedenfalls würden wir es nicht riskieren, da durchzufahren.

images

Die Lösung ist, dass sie uns einen Guide schicken, der mit uns das Boot durch das Riff selbst steuert. Es gibt eine nicht gekennzeichnete, tiefere  West-Einfahrt zwischen den Felsen

Der Guide kommt an Bord, hängt sein Dinghi am Heck unserer Starship an und los geht es.

P1160629

Er steuert auf das Riff zu, wartet ab, bis eine entsprechend hohe Welle kommt und steuert dann in der Welle auf die schmale Einfahrt zwischen den Felsen zu. Unter uns ist das Wasser türkis, rechts und links dunkelbraun von den Felsen. Der Guide wechselt vom Backbord-Steuer zum Steuerbord-Steuer und wieder zurück. 2 Minuten später sind wir in der Lagune und kurz darauf liegen wir erstmals nach drei Wochen wieder an einem Pontoon.

P1160645