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2021 – Purer Luxus

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16.7-26.7.

10 Tage haben wir, um das Boot nach dem langen Segelwinter (das ist jene Zeit, zwischen Boot einwintern und ansegeln) für unseren Sommertörn herzurichten. 4 Tage brauchen wir für die üblichen Arbeiten. Einen ganzen Tag alleine dafür, das Boot von 1 Tonne orangefarbenem Saharasand zu befreien, der überall festklebt. Sogar die Falle und Reffleinen bzw. die wenigen im Winter nicht geschützten Teile davon sind stark verschmutzt. Ein Wunder, dass die Solarpanele überhaupt Strom produzieren konnten mit dieser Schicht an Staub und Dreck.

3 Tage verwenden wir, um noch gründlicher als üblich das Boot zu warten. Alle Handgriffe werden mit Teaköl eingelassen. Im Niedergang lackieren wir den horizontalen Teil der Steckschott. Alle Blöcke und Rollen schmieren wir mit WD-40. Wir reaktivieren uns 5 PS A-Takter Dinghi-Motor, wechseln das Getriebeöl und putzen die Zündkerze.

Den Kühlschrank dichten wir zusätzlich ab.

Eine neue WLAN-Antenne wird neben den Solarpanelen montiert. Was wie eine Arbeit von 30 Minuten klingt, dauert natürlich viel länger. Nicht das Montieren ist die Herausforderung, sondern das Kabelziehen vom Heck bis in den Salon. Das kennen wir ja schon vom Verlegen des aktiven AIS, trotzdem ist es eine mühsame Arbeit mit der Segellatte vom früheren Großsegel das Kabel hinter der Verkleidung durchs halbe Boot zu ziehen.

Nach all diesen Arbeiten bleiben aber noch weitere 3 Tage, die wir in Ermangelung einer Ankerwinch im Hafen verbringen müssen. Müssen? Endlich einmal dürfen. Denn das sind jene 3 Tage, die wir endlich dafür verwenden können, alle kleinen und großen Verbesserungen umzusetzen, zu denen uns bisher einfach die Zeit gefehlt hat.

Alle seitlichen Luken und Luken an Deck erhalten Abdeckungen aus dem grauen Sunbrella, aus dem mittlerweile ja Sprayhood, Bimini und Lazybag angefertigt sind. Ein paar Stunden Arbeit mit großer Wirkung. Denn im Boot ist es nun selbst bei 45 Grad deutlich angenehmer.

Der Lazybag wird ebenso nochmals verstärkt.

Die Kinder haben immer bemängelt, dass beim Segeln Handtücher und Geschirrtücher zu Boden fallen. Auch das wird ein für alle Mal gelöst. Jedes Handtuch, jedes Geschirrtuch und sogar die Microfleeceputztücher erhalten Snaps-Verschlüsse und schwingen fortan mit dem Wellengang.

Genauso störend war, dass bei Kränkung zwei kleine Kisten in der Pantry ständig verrutscht sind. Auch dem wird Abhilfe geschaffen, indem ein Gummizug nun die Kisten am Platz hält – und damit es auch schön aussieht, im selben Stoff wie die Polsterbezüge.

Die Polsterbezüge im Salon werden erneuert.

Wir gönnen uns in allen Kabinen neue Matratzen und schneiden aus den alten Matratzen Auflagen für das Cockpit zu, die auf der Oberseite aus Sunbrella und der Unterseite aus einem starken Plastik im selbem Grau sind. Nachträglich gesehen die beste Optimierung für unser Boot.

Jede Kabine erhält zusätzliche Haken an der Wand für Jacken oder Taschen.

Für meinen Kasten nähe ich eine stabile Aufhängung für die Innenseite der Kastentüre, was zusätzlich nutzbaren Ablageraum schafft.

3 Tage Investment in unseren gefühlten „puren Luxus“ an Bord.

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