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2022 – die letzten Seemeilen nach MdR

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Nach der Überfahrt fällt der Anker in der Bucht bei der Isla di Corrienti. Super untertags, aber als am Abend der Wind abflaut und der Schwell einsetzt, liegen wir in der „maritimen Hollywoodschaukel“. Also, das geht jetzt aber gar nicht. Nach der Überfahrt wollen wir eine geruhsame Nacht. Anker auf und drei Seemeilen nördlich ist ein wenig attraktiver Fischereihafen mit zwei Wellenbrechern. Dort liegen wir seelenruhig.

Am nächsten Morgen stehen wir stressfrei auf. Wir haben ja alle Zeit. Im Laufe des Tages werden wir wohl unter Motor nach MdR fahren. Sind ja nur 20 Seemeilen.

Da weht ein Luftzug durch die sonst stille Bucht. Wir schauen uns beide an: „W I N D!“.

Superschnell ist das Boot segelfertig, alles vom Cockpit weggeräumt, ankerauf und Segel gesetzt. Tatsächlich, es wehen 10-15 Knoten Wind von achtern und nach der Kursänderung hinter dem Kap „halbwind“.

Wir segeln herrlich dahin.

Der Wind dreht achterlicher, wir bergen die Genua und setzen den Parasailor zum Großsegel. Dafür wird der Wind dann aber bald zu achterlich, wir luven an, fahren den Parasailor im Halbwind und können notdürftig das Großsegel bergen. Fast eine Premiere, denn so wirklich oft haben wir dieses Manöver noch nicht gemacht.

Jetzt ist es optimal. 13 Knoten wahrer Wind, 8,4 Knoten scheinbar und 5,3 Knoten Geschwindigkeit. Ein würdiger Abschluss für die letzten Seemeilen bis MdR.

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