sy starship

nothing's gonna stop us now


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16.08: Vor Anker in der Ria de Camarinas

Endlich ankern.

So lange haben wir uns alle darauf gefreut.

Denn die Nacht von 14.08 auf 15.08 an der windzugewandten Seite des Besuchersteges des örtlichen Yachtclubes war alles andere als angenehm. Jetzt liegen wir ruhig im 6 m tiefen Wasser der Bucht.

Und wäre nicht der Sandstrand mit Felsen in unmittelbarer Nähe, könnte man fast meinen, man läge am Attersee. Nadelbäume bis zum Ufer, sattes Grün und Nebelschwaden in der Früh. Auch die Wassertemperatur kann es mit der von Bergseen in Österreich aufnehmen.

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Endlich wassern wir auch unser Dinghi und die Kinder dürfen die ersten „Fahrstunden“ nehmen. Denn, dass die Kinder auch einmal (zB in der Karibik) alleine mit dem Dinghi fahren dürfen, ist an eine Bedingung geknüpt:

Sie müssen zuerst sowohl die theoretische als auch die praktische „Dinghi-Führerschein-Prüfung“ bestehen.

Und dafür wird geübt:

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Aber nicht nur „Dinghi-Fahren“ unter Motor muss man als „Capitano joven“ können, sondern auch rudern, für den Fall, dass der Motor einmal ausfällt. Und das erweist sich schon als wesentlich komplizierter.

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Weil die Strömung stark ist, haben wir das Dinghi zur Sicherheit an eine 150 m lange Leine gehängt. So können wir die drei Meisterruderer zur Not auch wieder zur Starship ziehen.

Und zum Abschluss gibt es noch eine Lehrstunde mit dem Dietmar.

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14.08: La Coruna – Camarinas

Endlich wieder segeln.

Ein super Segeltag steht an.

Wolkenlos, super sonnig, 25 kn Wind und Wellen von achtern. Das Meer ist türkisblau. Mit über 8 kn „Fahrt über Grund“ sausen wir dahin – trotz gerefftem Großsegel und nur 2/3 Genua.

Das macht richtig Spaß.

Die Einfahrt zur großen Bucht von Camarinas vor Augen setzt der Wind noch einmal richtig zu. Spitzen von bis zu 33,8 kn wehen uns um die Ohren. Mühsam kämpfen wir uns in die Bucht hinein. Hier müssen wir in der engen und max. 10 m tiefen Bucht auch noch aufkreuzen.

Aus der geplanten Ankerung wird nichts. Dunkle Wolken ziehen auf. Und der Wind bläst auch noch in der „geschützten“ Bucht mit 20 Kn. 

Also wieder einmal den Funk bemüht, ja, wir können in den „Yachthafen“. Schnell, Fender gesetzt, alle Leinen ausgebracht. Wir motoren in den Hafen. Da ist aber überhaupt kein Platz frei. Ich funke nochmals und erhalte die Antwort, dass der Katamaran am Außensteg in 5 Minuten ablegt und wir dann diesen Platz haben können. „5“ spanische Minuten können ganz schön lange sein. Und sind es auch. Wir drehen zwei große Runden im Hafen und dann endlich legt der Kat ab und wir gleich an seinem Platz wieder an. Alle verfügbaren Fender auf Backbord, denn der Wind bläst so ungünstig, dass wir förmlich an den Steg geklebt werden.

Das wird eine ungemütliche Nacht.

Highlight des Tages ist aber, dass die Kinder, obwohl es schon 20:30 ist, noch im Hafen fischen wollen und tatsächlich mit dem Kescher zwei große Fische fangen. 

  

 

 


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13.08: …das war knapp….

Trotz der Windvorhersage von 20-30 kn wollen wir heute nach Laxe weitersegeln. Gegen 8:15 sind wir bereit, abzulegen. Schwerwettergewand, Stiefeln, Schwimmwesten, es kann losgehen. Ein letzter Check der Falle am Mast, da entdecken wir, dass alle Nieten am zum Mast gerichteten Teil des Baumes auf beiden Seiten gerissen sind.

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Was jetzt?

Es ist 8:20 Uhr. Wir brauchen einen Spengler oder Schlosser. Aber vor 9:00 brauchen wir uns gar nicht um eine Lösung bemühen, da hat ohnehin nichts offen in Spanien.

Bevor wir noch um 9:00 ins Marinaoffice gehen können, kommt Sven von der HeckoGecko vorbei und begutachtet den Schaden. „Da habt ihr aber Glück gehabt!“, stellt auch er sofort fest,  „Wenn der Baum aus dem Schaftstück fährt, reißt er euch gleich noch das Großsegel in zwei Teile!“. Und von den sonstigen Beschädigungen ganz zu schweigen.

Der Baum muss runter. Und wir müssen irgendwie die Befestigungen wieder herstellen. Glück im Unglück. Sven hat das richtige Werkzeug, nämlich eine übergroße Nietenzange für die Nieten, die wir mithaben.

Zunächst hängen wir die Lazyjacks aus, dann alle Reffleinen und nehmen dann Großsegel herunter.

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Der Großbaum wird mit der Dirk angehoben, der Baumniederholer entspannt und abmontiert.

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Kurz vor 12 Uhr heben wir den Baum aus der Verankerung und legen ihn auf den Steg. Noch immer bläst der Wind sehr kräftig, was das Arbeiten nicht unbedingt erleichtert. Nahezu jeder Arbeitsschritt muss extra abgesichert werden.

Baum am Steg

Mit einem schweren Hammer schafft es Sven, den Schaftteil wieder in den Baum hineinzudrücken.

Baum wird repariert

Jetzt kommt Svens Mega-Nietenzange zum Einsatz. Und die Nieten, die mein Vater vor sicherlich 20 Jahren für die Sidonia, unsere kleine Sunbeam 25,  gekauft hat.

Nietenzange

Super, alles passt.

Oder doch nicht? Zwei Nieten lösen sich gleich wieder. Die Löcher müssen vergrößert werden, damit wir stärkere Nieten verwenden können. Der Makita-Akkubohrer, ein Erbstück von Georg, leistet wieder einmal gute Dienste.

Endlich, um 13:30, ist der Baum wieder am Mast fixiert.

Dann – nach einer kurzen Mittagspause – beginnt die wirklich mühsame Arbeit.

Großschot wieder einfädeln, Baumniederholer setzen, Lazybag montieren, Mastrutscher des Großsegels fetten und einfädeln. Das ist kein einfaches Unterfangen; die 55 m2 Segel wiegen ganz schön viel.

Um 17:00 brauchen wir abermals eine Pause. Mittlerweile hat der starke Wind alle Wolken weggeblasen und die Sonne brennt vom Himmel.

Dann binden wir die Lazyjacks wieder ein, ziehen die Reffleinen provisorisch nach.

Aber wie sollen wir nun das Großsegeln setzen? Nur mit gesetztem Großsegel können wir die Reffleinen wieder einbinden. Der Wind kommt von querab.

Uns bleibt nichts anderes über, als die Starship in der Doppelbox quer zu stellen. Alle Fender versetzen, Festmacher neu legen und die Starship quer verholen.

Dann können wir endlich die Großschot fieren, das Großsegel setzen, die Reffleinen neu ziehen (wozu wir aber vorher noch die Sprayhood abbauen müssen, damit wir an Deck genug Platz haben) und schließlich das Großsegel einigermaßen gut wieder bergen und im Lazybag verstauen, und natürlich wieder die Sprayhood aufbauen. Und dann – erneut – die Starship verholen, wieder Fender setzen, wieder Festmacherleinen legen. Bei wenig Wind ist das alles ein Kinderspiel – aber bei starkem Seitenwind …

Endlich – um 21 Uhr – sind wir fertig. Und müde. Das waren nahezu 12 Stunden Arbeit am Stück. Alles tut uns weh. Jedoch sind wir sehr froh, dass wir den Schaden mit der großen Hilfe von Sven selbst reparieren konnten.

Deutschland – Österreich steht somit 1:1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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11.08: Sommer, Sonne und Kultur – A Coruna

A Coruna (oder auf spanisch La Coruna) erweist sich in vielerlei Hinsicht als wunderbarer Beginn der 2. Etappe. Vollkommen untouristisch und „unspoiled“ mit sehr freundlichen SpanierInnen, die uns immer wieder behilflich sind: “ Mira, ..“, und sich an den blonden Haaren von Lukas und Isa nicht sattsehen können.

Endlich ist es auch so richtig warm und sonnig und wir fühlen uns erstmals wie „auf Urlaub im Süden“.

Die Marina liegt unweit der Altstadt mit vielen historischen Gebäuden.

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Zu acht – noch mit Mathias und Isa – spazieren wir einen Nachmittag lang durch die engen Gassen, verweilen in Gärten und steinernen Innenhöfen und genießen Tapas in einer kleinen Bar.

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Am späten Nachmittag treffen wir dann die Crew der HeckoGecko zum späten Mittagessen.

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Noch immer sind wir alle in Feierlaune und lassen es uns richtig gut gehen.

Und so ist es auch kein Wunder, dass wir diesen wunderbaren Tag dann noch auf der Terrasse eines nahegelegenen
Hotels mit Blick über den Hafen und bei guter Musik ausklingen lassen.

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10.08: Kabinenparty – geht scho‘, gemma Voigas

Und das lassen sich die Kinder nicht zwei Mal sagen, denn es heißt: „Große Party bei HeckoGecko“!

Unsinn pur

Ein köstliches Buffet im Salon der HeckoGecko.

Party bei HeckoGecko

 

Super Stimmung im Cockpit bei Bier, Wein und Portwein.

Und schließlich der Höhepunkt des Abends: ein BOWDANCE von Isa und Katharina.

Jenne und Florian beleuchten die beiden Mädchen mit dem extra starken Handscheinwerfer mit Blitzeffekten.

Bowdance

Damit wir – am Nachbarboot – die Musik gut hören können, hat Lukas die Funkgeräte so manipuliert, dass er in der STARSHIP die Musik über iphone abspielt und über Dauerfunk in das Cockpit der HeckoGecko übertragen lässt.

Einfach genial.

 


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06.08 bis 09.08: „Waljahr“ und Dolphin-Show

Weil so viel Mist im Wasser schwimmt, sitzen Isa und ich am Bug und geben Handzeichen zur Kursänderung, wenn notwendig. Zb 2 Grad plus.

Auf einmal erspähen wir eine Gruppe von Delphinen, etwa 100 m von uns entfernt auf der Backbordseite. Sie schwimmen, tauchen,  springen und kommen uns immer näher. Sie sind zu siebent.

Wir können es gar nicht glauben, aber binnen weniger Minuten sind sie nur mehr einige Meter von uns entfernt und schwimmen dann tatsächlich unter unserem Bug durch. Isa und mir bleibt der Mund vor Staunen offen. Drei Delfine unter dem Boot.
Delphine

Aber das ist nur der Anfang.

In den nächsten drei Tagen begegnen uns unzählige Delfine, die förmlich mit uns und dem Boot spielen wollen. Sie umkreisen uns, springen vor und neben uns, schwimmen ein paar Meter weg und wieder zurück.

Sogar Baby-Delfine, die noch nicht so gut springen können, sind dabei.

Aber auch 5 Wale sehen und hören wir. Einerseits faszinierend, andererseits auch beängstigend, wenn man bedenkt, dass jedes Tier in etwa so viel wiegt wie unser Boot samt allem Drum und Dran.


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06.08 bis 09.08: Biskaya Querung (Falmouth GB – A Coruna E)

06.08 0500 UTC bis 09:08 2230 UTC:

Biskaya Querung (Falmouth GB – A Coruna E)

Geschafft. Wir haben ein gutes Wetterfenster erwischt.

06.08

Ablegen in Falmouth

Gemeinsam mit HeckoGecko starten wir ganz pünktlich um 0500. Es herrscht – so wie erwartet, aber trotzdem unglaublich nach dieser Starkwindphase – Windstille. Die ersten 24 Stunden fahren wir daher unter Motor. Die Atlantikwellen (also die Dünung durch den Wind der vergangenen Tage) kommen von steuerbord 2 Uhr, kurz und bisweilen 1,5 Meter hoch.

Bordschule

Die Kinder sind bester Dinge, die Capitanos auch, einzig Traude bringt nur mühsam ein Lächeln auf die Lippen. Ihr ist unsagbar übel. Sie traut sind nicht einmal unter Deck gehen und so planen wir für die Nachtfahrt sogar ein Lager auf Deck für sie vor. Aber siehe da, gegen Mitternacht ist dann die Müdigkeit stärker als die Übelkeit und sie schläft in der Bugkabine ein. Die Nachtschichten sind von Mathias fix eingeteilt und am Ende meiner Schicht von 0300-0600 setzen Traude und ich die Genua zum Großsegel, drehen den Dieselmotor ab und segeln – endlich.

07.08.

Alles läuft bestens – sogar Traude geht es von Minute zu Minute besser.

Aber HeckoGecko zieht nun unter Segeln immer mehr davon. Ihre Dufour 40 ist fast um 50% leichter als wir, schlanker und weist -relativ gesehen – wesentlich mehr Segelfläche auf. Was auch immer wir an Trimm versuchen, bei nur 8-10 kn Wind kommt unsere STARSHIP nicht in Fahrt. Bald sehen wir sie nur mehr als kleines Dreieck am Plotter – gute 6 – 7 Meilen liegen sie vor uns. Da hilft auch unsere Geheimwaffe – der Parasailor – nicht, denn auch für ihn haben wir nicht genug Wind.

Die Nachtwachen sind – um verschiedene Varianten auszuprobieren – wieder anders eingeteilt. Ich starte bis 0100. Leider sind wir mitten in eine nicht eingezeichnete Verkehrszone geraten und manövrieren uns wieder einmal im Slalomstil zwischen den großen Frachtern hindurch. Diese Nacht kommt uns auch ein Wal gefährlich nahe. In der dunkeln Nacht sehen wir ihn nicht, hören nur sein Schnaufen und Prusten.

08.08.

Dritter Tag auf See. Der Wind lässt nach. Die Atlantikwellen schaukeln das Boot von links nach rechts. Die Segel schlagen trotz Bullenstander. Das ist extrem nervend. Da hilft nur etwas anluven und zu Lasten der direkten Route einen ruhigeren Kurs suchen.

Auch das Angelglück haben wir nicht gepachtet. Einzig eine Möwe hat Interesse an unserem Köder.

Dann aber am späten Nachmittag, als der Wind wieder (noch) schwächer wird, erreicht uns ein Funkruf von HeckoGecko. „STARSHIP, wir haben ein Problem!“.

HeckoGecko - this is Starship

Die Lichtmaschine dürfte defekt sein, lädt die Servicebatterien nicht und somit können sie trotz vollen Dieseltanks kaum mehr als eine halbe Stunde unter Motor fahren. Solange genug Wind aus einer guten Richtung zum Segeln da ist, kein Problem, aber wenn die angekündigte Flaute mitten auf der Biskaya tatsächlich einsetzt, dann hängen sie im Nichts herum. Da wir d auf der Starship nicht lange herumgefackelt und sofort zurück gefunkt: „Klar, sobald die Flaute da ist, schleppen wir euch!“

Die dritte Nacht auf See ist die unheimlichste. Der Wetterbericht kündigt Regen, etwas mehr Wind und dann in der Früh Flaute an. Und so kommt es auch.

Bei 12-15 kn Wind machen wir 8 kn Fahrt, aber im dicken Nebel mit feinem Nieselregen sind wir wie ein Geisterschiff unterwegs. Nur noch knappe 100 Seemeilen von Spanien entfernt, heißt es wieder einmal „Ausweichen, Frachter von Backbord 7 Uhr. Fischer auf 1 Uhr, ….“.Dietmar und ich teilen uns die Wache von 1:00 bis 7:00 Uhr mit jeweils 1 Stunde Schlafpause dazwischen. Mehrmals wenden wir und nehmen Kursänderungen vor. Auf Backbordkurs ist es für die Schlafenden unter Deck deutlich angenehmer- wenn auch wegen der Krängung noch immer sehr schwierig. Lukas rollt in der Nacht ständig auf Mathias, der ausnahmsweise in seiner Kabine liegt, weil Isa und Katharina den Salon eingenommen haben. Bis es Lukas zuviel wird und er in unsere Kabine wandert, die ohnehin frei ist, weil Dietmar und ich die Wache größtenteils gemeinsam absolvieren.

Überhaupt – die Krängung macht das Leben unter Deck wirklich schwierig. Man kann keine 30 cm gehen, ohne sich irgendwo anzuhalten. Beim Geschirrwaschen oder Kochen muss man/frau sich zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank verkeilen. Zum Kaffeeeinschenken braucht man 4 Hände, denn maximal eine (eigene) Hand ist zum Arbeiten frei, die zweite dient zur Abstützung. Nur mit Socken rutscht man von der Toilette quer über das Boot praktisch in den Herd hinein.

09.08

Um 6 Uhr heißt es erstmals „Land in Sicht“. Vor uns – zwischen den grauen Wolken – zeichnen sich die Berge der iberischen Halbinsel ab. Lukas – als Erster auf – ist schwer begeistert.

Am Vormittag ist der Wind zur Gänze weg. Die Schlepperaktion tritt in Kraft. Fast scheint es so, als wäre diese Aktion der Höhepunkt der gesamten Biskayaquerung für die Kinder. Über Funk und nach genauem Studium der „Seemannschaft“ zum Thema „Schlepphilfe“ beratschlagen wir, wie wir das Manöver durchziehen wollen, bereiten zwei Festmacherleinen als Hahnepot vor, fahren unter Motor in Lee an HeckoGecko heran, übernehmen von Sven die 50 Meter lange Ankertrosse und befestigen diese mit einem Palstek an unseren Festmacherleinen.

Schlepperarbeiit

Das Manöver klappt 1A und wenige Minuten danach haben wir einen wirklich guten Fang an der Leine – die HeckoGecko.

HeckoGecko an der Angel
Fast 6 Stunden lang schleppen wir die HeckoGecko mit 1800 Touren und guten 5 Kn gleichmäßig hinter uns her.

Am späteren Nachmittag setzt Nordwind ein, wir können die Trosse wieder lösen, und HeckoGecko und wir segeln die letzten 8 Stunden bei traumhaftem Wetter.

Während wir uns noch für die Hafeneinfahrt klar machen, starten unter Deck schon die ersten „Kabinenpartys“.
die Mädchen feiern die gelungene Überfahrt

Über Funk – diesmal auf Spanisch – erreichen wir die Marina Coruna, erhalten recht kryptische Anweisungen, wo wir anlegen sollen (und es lag nicht „nur“ an meinem Spanisch) und machen tatsächlich kurz nach Mitternacht in der Marina fest.

Bienvenido a Espana. Wir haben es geschafft.

10 Minuten nach uns legt HeckoGecko in der Box neben uns an und statt des üblichen Ankerbiers gibt es dieses Mal eine Stehparty mit Champagner im Salon der Starship. Ein großartiger Abschluss einer aufregenden Überfahrt – und umso mehr, als wir schließlich auch noch auf Dietmars 48er anstoßen können. Denn jetzt ist ja bereits der 10.08 und damit Dietmars Geburtstag.

Frühstück


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05.08: Change of plan

Es regnet, es regnet,
es regnet seinen Lauf.
Und wenn es genug geregnet hat (unserer Meinung nach!),
dann hört es erst recht nicht auf.

Change of plan.

Seit gestern Abend hat es durchgehend geregnet. Dickste Tropfen.

Aber der Regen wäre unser geringstes Problem. Unangenehm, aber nicht bedrohlich.

Ganz anders sieht es da mit der Galewarning Force 9 imminent aus, die um 4 Uhr früh von der englischen Metoffice für die gesamte Biskaya (Niton) veröffentlicht wurde. Eine Warnung dieser Stärke hatten wir noch nie.

Und on Top hätten wir auch auf unserer Route am 3 Tag auch ein ziemliches Gewitter erlebt. Nach unseren bisherigen Erfahrungen mit Gewittern auf See können wir gerne darauf verzichten.

Also fassen wir den Entschluss, den Start zu verschieben.

06.08. 6.00 local time ist unser nächster Starttermin. Dieses Mal wird es klappen :-).

Route Biskaya