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nothing's gonna stop us now

2022 – X-ing – ein neuer Anlauf

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Neuer Tag, neues Glück. Die Übelkeit ist weg. Wir starten um 10 Uhr und segeln bei mäßigem Wind bis 15 Uhr, dann haben wir die Flautezone erreicht und müssen den Motor starten. Das Meer ist spiegelglatt, wir fahren untertourig dahin. Die Dieselabgase stehen praktisch im Cockpit. Erst nach Mitternacht kommt endlich Wind auf. Anfangs 10-12 Knoten halber Wind, dann legt der Wind in der zweiten Nacht auf 15-20 Knoten zu. Wir binden das zweite Reff ein und segeln mit 6 – 7 Knoten dahin. Die Wellen kommen seitlich mit 3 Meter Höhe, in kurzen Abständen und beuteln uns gelegentlich stark durch. Alles kein Problem – sogar Traude schläft ruhig in der Heckkabine.

Nur die Kälte in dieser Vollmondnacht hat es in sich. Ich habe Jeans, die Schwerwetterhose, eine Fleecejacke und die Softshelljacke an, dazu Handschuhe, Schal und Haube. Dietmar und ich teilen uns die Wache in kurzen Abständen; es ist erstaunlich viel Bootsverkehr: Segler, Fischer, Frachter und Tanker. Mittlerweile haben wir uns auch für einen Zielort entschieden. Die Bucht von Keri auf Zakynthos, wieder ein Ort, wo wir jederzeit auf Sand den Anker fallen lassen können. Die letzten Seemeilen nach knapp 50 Stunden müssen wir nochmals unter Motor fahren und lassen zu Mittag den Anker fallen. Willkommen in Griechenland.

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