SUN-FACTOR: Was die Sonne nicht vermag, weil hinter den Wolken versteckt, schafft die Morning Haze. Wann immer wir sie am Horizont entdecken, wird uns warm ums Herz.
RUN-FACTOR: Bei 9 Knoten SOG haben wir nun doch zwei Reffs gesetzt. Und dann für die Nacht noch ein drittes. Bei Wellen von 3+ Meter, ist die Fahrt durch die Nacht wie in der Achterbahn.
FUN-FACTOR: Schokoladekuchen bei 22 Knoten Wind und hohen Wellen – die Nachmittagsbeschäftigung von Lukas und Katharina. Dass der Kuchen ein ziemlich eigenartiges Aussehen hat, ist dem Geschaukel zu verdanken.
Monatsarchiv: Mai 2014
ED heading EAST – day 03
SUN-FACTOR: Kalt und kälter II. Jetzt muss auch noch der Militärschlafsack herhalten. Aber so ist es kuschelig warm bei der Nachtwache. RUN-FACTOR: Jetzt gerade 8 Knoten – ein super Gefühl.
FUN-FACTOR: Morning Haze segelt an unserer Backbordseite. So unerwartet, dass wir nun schon den dritten Tag Seite an Seite dahin ziehen.
ED heading EAST – day 02
SUN-FACTOR: Kalt und kälter. Wir sitzen im Ölzeug und mit Stiefeln im Cockpit. RUN-FACTOR: Jetzt gerade 7 Knoten – aber wie lange noch?
FUN-FACTOR: Morning Haze kreuzt an uns vorbei. So nahe, dass wir unseren seekranken Crewmitgliedern gegenseitig Mut zusprechen könnten.
ED heading EAST – day 01
SUN-FACTOR: Keine Sonne am Himmel, aber Sonne im Herzen. Antares verabschieden uns mit selbstgebackenen, ofenfrischen Muffins.
RUN-FACTOR: Wir sind langsam; gerade einmal 4 Knoten bei 6 Knoten Wind. Aber in der Nacht – mit Kurs 022 – geht es ein wenig schneller.
FUN-FACTOR: Dank der neuen Bücher von Antares sind allen guten Mutes, die nächsten Tage mit viel Unterhaltung zu verbringen.
ED-VENTURE day 00
SUN-FACTOR: Rain and Squalls: we know it is a pity that we leave. But no reason for a whole country to cry. RUN-FACTOR: WOW. 7 kn SOG. Almost racing. Ed is speeding us up.
FUN-FACTOR: When leaving the marina, we could not trust our eyes. There was HECKOGECKO motoring to wave us good bye. HECKOGECKO with whom we had crossed Biskaya, explored the canary islands, done the ARC 2013 and spent great times sailing the caribbean island. We had tears in our eyes.
02.05: Ein ED-VENTURE- ARC Europe
Nach 9 Monaten auf See, nach 4 Monaten in der Karibik heißt es nun Abschied nehmen.
Wir segeln zurück.
Im Rahmen der ARC Europe 2014. Das macht den Abschied leichter, denn die ARC ist (wieder) ein großartiger Event. Viel weniger Boote, viel familiärer, viel ruhiger und entspannter. Und das gilt auch für uns.
Wir sind deutlich mehr relaxed als beim ersten Atlantik Crossing. Wir haben sogar zwischendurch Zeit, eine Runde Volleyball zu spielen.
Endlich – nach so vielen Jahren – ist Florian auch schon groß genug, um bei den Erwachsenen mitzuspielen.
Wir genießen ein großartiges Farewell-Dinner mit unseren Freunden Frans und Marleen von der holländischen AURORA, ihrer Zusatzcrew Jan Willem, Kees und Nadia.
Und natürlich mit dem zweiten Familienboot, Dave, Isabell, Rebecca und Demi von der kanadischen MORNING HAZE.
Und – das Beste ist – wir dürfen ED – the IGUANA – wieder nach Europa segeln.
Auf zum ED-VENTURE!
29.04: Ein letztes Ma(h)l
Die Mimis sind in der Früh abgereist. Unser Plan für heute steht.
1) Boot nach Marina Cay verlegen
2) Unmengen an Wäsche waschen
3) das Boot gründlich putzen und
4) am Nachmittag nach Road Town, um die Vorräte für das erste Crossing nach Bermuda aufzustocken. Wir starten am 3. Mai.
Bis 13 Uhr arbeiten wir ohne Pause. Der Trockner auf Marina Cay funktioniert nicht gut und so müssen wir die halbtrockene Wäsche auf der Starship aufhängen. Es dauert ewig.
Der Funk ist an – wie immer – und über Kanal 72 hören wir, dass sich alle Familienboote (ENTERPRISE, HECKOGECKO, KASSANDRA, MARIS, MARANNE, FELINA) noch einmal auf Cooper Island treffen – Manchioneel Bay, die wir ja ohnehin so toll finden.
Wir haben uns ja schon von fast allen verabschiedet, aber so eine Gelegenheit auszulassen. Nein, da muss der Proviant einfach warten.
Um 14 Uhr legen wir ab. Um 15 Uhr schnappen wir uns die letzte Mooring auf Cooper Island. Und um 17 Uhr heißt es zum letzten Mal mit allen unseren Freunden: SUNDWONER at the Beach – BYOB (bring your own Beer).
14 Kinder im Dinghi.

14 Kinder am Strand.
Und 14 Kinder zur letzten gemeinsamen PASTAPARTY auf der STARHIP.
Ein letztes Ma(h)l in der Karibik.
Vielleicht sehen wir uns auf den Bermudas wieder, vielleicht auf den Azoren.
Aber ganz sicher in Europa.
17.04 – 28.04: Zick(e)-Zack(e)-(A)hoi
Die MIMIs sind da. Mathias, Ilonja, Maxi und Isabella.
Mit ihnen klappern wir noch einmal im Zick-Zack-Kurs die schönsten Plätze der BVIs ab.
Zur Einstimmung auf das anstrengende Seglerleben gibt es gleich einmal zu Beginn ein Strand-BBQ
in der WHITE BAY (GUANA Island)
Dann geht es weiter – im viel Gegenwind – in „unsere“ SAVANNAH Bay.
Unser „All-Inklusive“-Programm für die MIMIs beinhaltet natürlich auch karibische Squalls, die uns viel länger als geplant in der Savannah Bay halten.
Das erste Wetterfenster nutzen wir, um in die GREAT HARBOUR Bay von Peter Island weiterzusegeln. Dieses Mal mit viel Rückenwind und nur der Genua. Das reicht aber, denn der nächste Squall duscht uns wieder von oben bis unten. Und kurz vor Sonnenuntergang ankert auch die Enterprise in der Bucht – der Abend ist gesichert. Außerdem erzählen wir ihnen von unseren Plänen in Gorda Sound, nämlich der Überraschungsregatta für Mathias und Isa.
Ein Tauchstopp bei den INDIANS (Pelican Island) bietet das erste Schnorchelhighlight. Unzählige bunte Fische und als Draufgabe ein Hammerhai.
Das wir die Nacht auf Norman Island verbringen ist nicht geplant. Aber die PRIVATEER Bay ist so schön, dass wir kurzfristig entscheiden, hier zu bleiben.
Am nächsten Tag starten wir schon zeitig in Richtung Cane Garden, aber von der Ferne sehen wir den feinen Sandstrand von SANDY CAY
und werfen gleich wieder unsere Pläne um.
Sandy Cay ist eine Trauminsel oder ein Inseltraum:
Trotzdem bleibt es nur ein kurzer Stopp von wenigen Stunden. Denn wir wollen wieder nach BITTER END, wo am Dienstag die Hobie Cat Beer Race Regatta stattfindet.
Den Abend von dem Race verbringen wir in SABA ROCK. Sundowner mit Enterprise, die sich von unseren Race-Plänen inspirieren lässt, und Beagle, die wir nach so vielen Monaten wieder einmal treffen.
um 14:00 startet die Hobie Cat Beer Race Regatta (es geht um schnell segeln und viel trinken). Und es ist auch ein interner Wettkampf: ENTERPRISE gegen STARSHIP.
Nach dem dritten von vier Races steht es 2:1 für die Enterprise. Da legen sich die STARSHIPPER noch einmal so richtig ins Zeug und gewinnen sogar das vierte Rennen mit großem Abstand. 2:2 – was für ein Glück!
Und zur Feier des Tages gibt es Wiener Schnitzel mit Reis und Salat – mitten in der Karibik.
Mit etwas Wind starten wir am frühen Morgen nach Anegada – eine Insel im Norden der BVI – flach wie ein Frisbee. Kaum angekommen, mieten wir sofort einen Jeep mit offener Ladefläche und düsen über die Insel.
Maxi kennt nur eines: „SCHNELLER“! Er ist ein Tempo-Freak.
Unser Ziel ist die LOBLOLLY Beach im Nordosten der Insel.
Eine riesige Bucht nur für uns. Baden, Schwimmen, Sandburg bauen, Ball spielen, Schnorcheln. Am frühen Nachmittag sind wir so müde und hungrig, dass wir zum Anegada Beach Club fahren
und einmal so richtig „chillen“.
2 Pizzas und 5 Portionen Pommes später ist die Kraft wieder da.
Am nächsten Tag starten wir noch einmal zur LOBLOLLY Beach, sind zu Mittag wieder beim Boot, legen um 13 Uhr ab und schaukeln in der Flaute so dahin. Eigentlich wollen wir bis Jost Van Dyke, aber unterwegs treffen wir EDELWEISS und ANTARES, die uns berichten, dass es keine Ankerplätze mehr gibt.
Kein Problem, wir kennen ja die Gegen schon, drehen um und Motoren in der untergehenden Sonne nach Sandy Cay. Ein traumhafter Platz, um eine Nacht zu verbringen.
Über GREAT HARBOUR und WHITE BAY (Jost van Dyke)
und SOPER’S Hole
führt uns der Weg zu Fort Burt (Road Town). Dort ist „Delfinschwimmen“
angesagt:
Klarerweise zuerst einmal Handshake:
Mit Hingabe küssen:
Ein Finnride zur Einstimmung:
Und das Highlight – der Footpush:
Glückliche Kinder!
Zum Abschluss ankern wir nochmals in Virgin Gorda. The Bath bildet den Abschluss unserer BVI-Tour.
Der letzte Abend in der Trellis Bay ist auch ein Wiedersehen mit Heckogecko und Enterprise und wir genießen gemeinsam ein Abendessen im Aragons am Strand.
Super, liebe MIMIs, dass wir gemeinsam zwei so intensive Wochen verbracht haben.









































































