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nothing's gonna stop us now

2019 – Crossing to Sicily

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Sonntag am Vormittag geht es los. Die Windvorhersage lautet auf:

Weitestgehend Wind aus Südwest bis Nordwest, wenig Wind in den Morgenstunden.

Wir starten bei 10 Kn, bis zum späten Abend sind es aber auch 25 Kn und Boen bis 32 Kn Wind. Es geht zügig voran. Die Wellen sind 1,5m, vielleicht 2m hoch und kurz. Immer wieder ein Geschaukel.

xing

8,2 Kn SOG ist unsere Maximum-Geschwindigkeit, im Schnitt schaffen wir 5,7 Kn SOG, nur gegen Ende am Morgen flacht der Wind etwas ab.

Und da passiert es. In einer Welle reißt die steuerbordseitige Schot des Großschot-Travellers. So ein Glück, dass nur wenig Wind ist. Wir nehmen eine passende Leine, fädeln die alte aus und die neue ein, und weiter geht’s.

Keine zwei Stunden später, der (wenige) Wind dreht, wir halsen. Wieder eine Welle, die backbordseitige Schot des Großschot-Travellers reißt. An derselben Stelle. Gibt es sowas?

Es ist eine einsame Überfahrt. Weder Frachter noch Tanker in näherer Umgebung. Nur ein Segelboot kreuzt am späten Abend mit einer Seemeile Abstand unseren Weg.

Am Vormittag sehen wir die Isla Marettimo, die westlichste der egadischen Inseln vor Trapani. Dunstig und in Wolken gehüllt. Und unglaublich heiß. Ich biete der Crew an, auf dem Rumpf unseres Dinghis ein Ei abzubraten, was leider abgelehnt wird.

Wir legen einen Badestopp ein, gönnen uns einen Hafenplatz in der Mini-Marina von Marettimo und genießen einen ersten lauschigen Abend in Sizilien.

 

 

 

 

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