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nothing's gonna stop us now

2018 – Adiós Barcelona – Benvenuto in Sardegna

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Nach drei schönen (schön aufregenden) Segelsaisonen haben wir den Entschluss gefasst, uns einen neuen Homeport zu suchen.

Der Abschied fällt uns schwer. Port Ginesta, ursprünglich nur eine Notlösung, weil uns nach dem Segeljahr die Zeit gefehlt hat, bis nach Kroatien zu segeln, hat sich für uns als Glücksgriff erwiesen.

Eine sichere und erschwingliche  Marina, eine professionelle Betreuung vor Ort, relativ günstige und zahlreiche direkte Flugverbindungen und ein wunderbares Segelrevier. Segelherz – was willst du mehr?

„Abwechslung“ ist die Antwort. Nach drei Jahren ein neues Revier.

Freitag, Samstag und Sonntag sind die Bedingungen für den Start des Crossings – immerhin an die 400 sm – ungünstig. Zu starker Wind bläst aus Osten.

Montag früh ist es endlich so weit. Der Wind hat nachgelassen und soll nun aus Süden kommen.

Die ersten Seemeilen gehen hurtig dahin. Bei 10-13 Kn Wind schaffen wir 7 Kn SOG.

Plotter

Dann lässt der Wind nach und ab 17 Uhr muss die Aralfock herhalten.

Der Vollmond erleuchtet den Weg. Am Vormittag erreichen wir Mahon, an der Südostspitze von Menorca. 1. Etappe geschafft.

Am Mittwoch starten wir erst gegen 11 Uhr. Wieder mit gutem Wind aus Süden. Wir kommen voran mit 7-8 Kn SOG. Gut so, denn wir segeln am Rande eines Hochs, müssen dann durch ein Flautengebiet bis wir wieder das Hoch erreichen, um mit Wind aus Norden die zweite Hälfte bis Sardinien schaffen.

Aber „Abendrot heißt Seglernot“, oder?

Aus der Flaute wird nichts. Gegen 22 Uhr machen sich die ersten Regenwolken bemerkbar. Gegen Mitternacht hat uns die Front eingeholt. Blitz, Donner, 5 Stunden Starkregen und Böen mit bis zu 30 Kn halten uns wach. Wir reffen mehrmals zwischen 1. und. 3. Reff, reffen zwischendurch wieder aus, um dann wieder in Windeseile zu reffen. Wir sind waschelnass. Wie üblich halt. Der Regen kommt seitlich, dagegen gibt es keinen Schutz.

Wir kommen gut voran, aber wir sind fix und fertig.

SchlafDer zweite Segeltag hingegen bietet wieder angenehmen Wind, um zwischen 5 und 7 Kn SOG zu schaffen, und beide können wir etwas Schlaf nachholen.

Um 15:30 ist Land in Sicht. Wir wechseln die Flagge – ein besonderer Moment für uns. Aber – zugegeben – ich bin ein wenig traurig, dass das Crossing schon wieder vorbei ist.

Fahne.jpgDie dritte Nacht verläuft wieder einfach für uns. Am Cap herrscht Windstille. Wir motoren die letzten Seemeilen bis zu unserer neuen Heimat – der Marina di Capitana im Süden von Sardinien. ETA 7.30. Schnelle Überfahrt – 390 kn in 65 Stunden.

KURS

 

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