sy starship

nothing's gonna stop us now

2016 – 5* all inclusive – Qualitätsanimation – mehrsprachig

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Das dürfte wohl die Vorstellung der „jungen“ Starship-Crew sein, was sie in diesem Urlaubstörn „rund Balearen“ erwartet.

Und bisher wird der Törn diesen Vorstellungen ja auch gerecht. Problemlose Überfahrt Barcelona – Ibiza, sonnige Buchten, klares Wasser, gutes Essen und gelegentlich ein Dinghi-Ausflug zum Land mit Barbesuch oder Eis.

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Für Dietmar und mich gilt selbiges. Unsere Erwartungen werden 100%-ig erfüllt.

Bilanz nach 6 Tagen Starship: 

Reparieren, pflegen, warten, Manuals lesen, wieder reparieren (alles an Herausforderungen inklusive; sogar mehrsprachige Manuals nach Bedarf).

Großartig. Der Genussfaktor und die Freude, wieder ein Problem gelöst zu haben, zählt mehr als jeder Sangria in der Buddha-Bar.

Aber der Reihe nach:

Die Starterbatterie ist leer. Wir müssen erst noch mit Landstrom laden, dann geht es los zur Überfahrt. Nur der Motor nimmt keine hohe Touren an.

Gute Überfahrt, gutes Ankermanöver (das Problem des letzten Jahres, dass die Ankerkette verrostet ist, haben wir durch ordentliches Putzen letztes Jahr im Griff).

Ablegemanöver. Abbruch. Der Motor stirbt ab, ruckelt komisch und macht Blubbergeräusche. Das „Klinseln“ kennen wir. Das muss der Keilriemen sein. Stimmt. Zu ausgedehnt. Keilriemenwechsel. Geht schnell und unkompliziert. Dietmar ist schon richtig geübt. Was für eine Freude, wenn alle Ersatzteile und das richtige Werkzeug an Bord sind.

Zweiter Ablegeversuch. Der Motor läuft wieder rund und sauber.

Wir segeln mit raumen Kurs. Als der Wind einschläft, reffen wir die Genua weg und holen das Großsegel ein. Großsegel passt. Reffen der Genua nicht. Als ob die Trommel beim Rollreff klemmen würde.

Vor Anker in San Antoni gehen wir die möglichen Schwachstellen systematisch durch. Die Rolle wird gesäubert.

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Keine Besserung. Wir nehmen die Genua herunter und untersuchen den Topschlitten. Läuft rund. Dietmar wird in den Mast gezogen und kontrolliert das Vorstag.

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Nichts zu sehen. Beim nächsten Versuch, das Reff zu bewegen, lehne ich mich gegen das Vorstag, und siehe da, es geht besser. Dann muss es an der Spannung des Vorstages liegen. Kontrolle des Achterstages. Ja, das könnte mehr Spannung vertragen. Wir säubern das Gewinde zum Spannen des Achterstages und schaffen es, mit vereinten Kräften 2 cm mehr an Spannung.

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Dann wird die Genua wieder angeschlagen. Das Einholen des Segels funktioniert besser. Dauer der ganzen Aktion: 8 Stunden.

Qualitätsanimation.

 

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