sy starship

nothing's gonna stop us now

STARSHIP X-ing day 10 bis day 16

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day 10 bis day 11

Noch immer kein Wind. Wir motoren – sparsam – und machen max. 4 Knoten pro Stunde. Es geht direkt nach Mindelo.

day 12

Um 10:00 kommen wir in Mindelo an. Wir können nicht gleich zur Tankstelle, sondern ziehen im Hafenbecken unsere Kreise. Wir entdecken die SY Millport II, sie winken uns freudigst und rufen herüber: „Wie toll, dass es euch gut geht. Wir haben von eurem Problem schon gehört!“. Dann gleich zur Tankstelle. Wir tanken knappe 138 l Diesel. Für 80 Motorstunden ein sehr guter Wert. Tanken heißt aber auch, dass wir trotzdem an Land müssen. Immigration. Dauert zwei Stunden, am Rückweg besorgen wir noch Obst. Wir haben gar keine Lust, an Land zu bleiben, sondern wollen gleich wieder weiter. Bei der Rückkehr zum Boot empfängt uns Florian freudigst: „Ich habe hier einen Österreicher getroffen. Florian, Florian Zeh!“ Aber den kennen wir doch – zu mindestens seinen Blog. Er ist der Neffe eines Ehepaares, das sich während unserer Abwesenheit um Traudes Haus kümmert. So klein ist die Seglerwelt. 10 Minuten später sitzt auch schon der Onkel bei uns an Bord.

Aber um 17:00 legen wir ab. Seite an Seite mit SY Nefeli.

day 13

Endlich wirklicher Atlantik. Schaukeln und Rollen. Wir haben fast 5 Bft Wind aus Westen und kommen gut voran. Zwei Goldmakrelen runden den guten Tag ab. Aber die Nacht ist hart. Um mit SY Nefeli Schritt zu halten, müssen Dietmar und ich die ganze Nacht immer wieder Manöver machen. Das zerrt an unseren Kräften und Nerven.

day 14

Schweren Herzens entscheiden SY Nefeli und wir „to fall apart“. Unsere Yachten sind zu unterschiedlich, um die nächsten 2.000 sm Seite an Seite zu bestreiten. Wir können viel mehr vor dem Wind fahren, während sie am Wind deutlich besser sind. Zusammenbleiben heißt, auf die Vorzüge der eigenen Yacht zu verzichten und etliche Stunden zu verlieren. Bis in St. Lucia, Nefeli.

Wir setzen gleich den Parasailor und segeln erstmals eine ganze Nacht mit dem Parasailor durch. Ein großartiges Gefühl.

Und wieder zwei Goldmakrelen. Die zweite ist sogar gute 3,5 kg schwer.

day 15

„Motorvessel Harmonia Malta, this is Starship, can you read me?“

Mitten auf dem Atlantik taucht ein Frachter auf, 15 mal so groß wie wir. Und er steuert genau auf uns zu. Ich bitte ihn, auszuweichen, Platz ist ja genug, und so beginnt ein 15 Minuten langes nettes Gespräch mit dem jungen Inder, der am Steuer ist. Schließlich tauschen wir sogar email-Adressen aus und versprechen, Fotos zu senden. Der junge Inder kann sich gar nicht vorstellen, wie wir zu 6 in diesem kleinen Boot leben können.

day 16

Wir müssen schon wieder motoren. Traude hat Wache und weckt uns gegen 23 Uhr. Die Batterie lädt nicht. Dabei hatten wir erst vor 4 Tagen den Keilriemen enger gezogen. Wir fahren weiter unter Motor, allerdings mit immer geringeren Touren, denn für eine Zeit lädt die Lichtmaschine dann. Dann aber zeigt ein Alarm, dass die Starterbatterie bereits auf 80% gesunken ist. Sofort stellen wir den Motor ab. Dass die Servicebatterien nicht geladen werden, können wir mit Solarenergie ausgleichen. Aber die Starterbatterie können wir nicht alternativ laden.

Schon wieder ein Problem. Dietmar überprüft nochmals alle Kontakte vom Mastervolt. Er findet nichts, aber als wir den Motor einige Stunden später wieder starten, lädt die Lichtmaschine wieder. Könnten also doch die Kontakte gewesen sein.

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