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nothing's gonna stop us now

24.07: Upps, sind wir in Dubai?

2 Kommentare

spinnaker_watts

Der Wind dreht, der Wind schläft ein, Wind gegenan und eine Strömung, die unsere Fahrt durch das Wasser von 6 kn auf 4 kn „Speed over Ground“ drückt.

Also wieder eine Nachtansteuerung, nachdem wir 12 Stunden für die Etappe Brighton – Portsmouth (45 sm) brauchen. Allerdings ist Portsmouth nicht ein kleiner Marinehafen, sondern wie schon unsere Bibel „Reeds Nautical Almanach“ beschreibt:

… a busy commercial dock and a major Naval Base and Dockyard Port; all vessels come under the authority of the Queen´s Harbour Master (QHM). Often full; beware Isle of Wight car ferries berthing near the entrance.

Von weitem schon können wir den mächtigen „Spinnaker Tower“ ausnehmen. Wieder einmal verkehren jede Menge Tanker, Frachter und Fährschiffe in der Rinne.

Portsmouth_01

Hier zwischen all den unterschiedlichen Lichtern (auch beeinflusst durch die Lichterkulisse der Stadt selbst) die richtigen Lateraltonnen für unsere Einfahrt zu finden, ist schon schwierig. Auch die unzähligen Untiefen mit „submerged barriers“, die erst vor wenigen Wochen einer anderen Familiencrew zum Verhängnis wurden, erfordern ständige Aufmerksamkeit. Dazu kommt noch, dass auch noch um diese Zeit im Hafen selbst die Fähren verkehren und das nahende Hochwasser uns mit zusätzlichen 3 kn in den Hafen zieht. Es fühlt sich an, als wäre unsere Starship ferngesteuert. Vor uns kreuzt gerade noch die Hafenfähre, zwei kleine Boote ankern seitlich.

IMG_0027

Über Funk VHF 80 wollen wir unsere Ankunft ankündigen, aber 6 Versuche scheitern. Unser Funkruf wird nicht beantwortet. Erst kurz vor der Einfahrt bestätigt die Marina, dass wir Berth K(ilo) 3 nehmen sollen.

Dann erspähen wir die vergleichsweise winzige, schlecht beleuchtete Einfahrt in den Hafen. Hier lässt die Strömung nach und mit verminderter Geschwindigkeit ziehen wir wirklich ruhig zu unserem Steg K und Berth 3 (gelber Pfeil).

Portsmouth_02

Lukas und Uschi an Vorleine und Vorspring, Traude wieder als „Running Fender“, Katharina und Florian an der Achterleine und Achterspring, Dietmar am Steuer. Unsere Anlegemanöver sind schon richtig gut.

Um 23:10 heißt es „Motor aus“, was Katharina schon ganz alleine schafft.
Die Kinder sind super stolz, dass das Anlegen mit ihrer Hilfe so gut geklappt hat. Beim späten Manöverschluck nach Mitternacht mit Orangensaft und Rotwein lassen wir den anstrengenden Tag ausklingen.

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2 Kommentare zu “24.07: Upps, sind wir in Dubai?

  1. Hallo ihr Lieben!
    Habt in kurzer Zeit schon viel erlebt und alles gut geschafft! Kõnnt stolz auf euch sein! Zu Hause alles okay!
    Lg. Ella

  2. Voll übersichtlich eigentlich dieser Hafenplan 😉
    Dass ihr euch da auskennts, schon unglaublich .
    Lg
    Claudia

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