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nothing's gonna stop us now

22.06: … auch wenn ein Ozean dazwischen liegt

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Der Abschied von Isabel, Dave, Rebecca und Demi von der canadischen SY Morning Haze fällt uns schwer.

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Die vergangenen 6 Wochen sind so intensiv: Drei Crossings, die wir – ohne je darüber zu reden – Seite an Seite bewältigten. Viele gemeinsame Ausflüge,

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launige Sundowners und lustige Partys.

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Und die Kinder haben zusammen wohl den Spaß ihres Lebens (und das alles nur auf englisch!). Die Tanzaufführungen vor dem World Heritage Center in St. Georges (Bermuda). Unsere Bettdecken werden dafür kurzfristig zur Vorhängen umfunktioniert.

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Florians Überraschungsgeburtstagsfest in Ponta Delgada mit einer selbstgebackenen und verzierten Torte. 8 Stunden Arbeit in der Pantry der Morning Haze für diese gigantische Schokotorte.

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Sogar zu Fans von rohem (Thun)-Fisch werden wir durch sie.

Die letzten Tage verbringen wir nahezu ununterbrochen zusammen. Wir kochen zwar getrennt auf unseren Booten, essen aber jeden Abend gemeinsam im Cockpit der Morning Haze. Gabriel und Michele, die Eltern von Isabell, sind ebenfalls da, und jeder Abend dauert wirklich lange.

Katharina ist überhaupt schon zur Morning Haze gezogen und kommt nur um frisches Gewand zu holen (wobei nicht immer, denn mittlerweile hat sie einige Sachen von Rebecca geschenkt bekommen und trägt diese mit Begeisterung). „Cathi“ hat bereits den Status „5th Familymember“. Kein Wunder – Demi und Katharina sind nahezu gleich alt, gleich groß, gleiche Frisur, gleiche Haarfarbe. Stundenlang können die drei Mädchen in den Restrooms verbringen, um sich schön zu machen.

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Und noch ein Teil unserer „Crew“ wandert zu ihnen. Für einige Monate sogar. Weil sie für den Weg zurück in die Karibik kein Downwind-Segel haben, borgen wir ihnen unseren knallroten Parasailor, der uns so großartige Dienste geleistet hat. Die Landesfarben passen und wir wollen gerne für die nächsten sm darauf verzichten.

Tag für Tag zögern wir also unsere Abfahrt hinaus. So weit, dass wir auch unseren Plan umwerfen (müssen), bis nach Kroatien zu segeln, weil wir weder Zeit noch Kraft haben, weitere 2.000 sm im Rekordtempo – nämlich in weniger als 3 Wochen – abzuspulen.

Aber dann ist der Tag des Abschieds gekommen. Sonntag, 10 Uhr legen wir ab. Unter Tränen. Und mit dem gegenseitigen Versprechen, uns wiederzusehen. Auch wenn ein Ozean dazwischen liegt.

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