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nothing's gonna stop us now


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08.01: Blue Lagoon (St. Vincent)

Für die Großeltern aus dem Burgenland können wir einen Flug von St. Vincent nach St. Lucia buchen. Das erspart uns allen das mühsame Aufkreuzen nach St. Lucia und gibt uns einen zusätzlichen Tag in Bequia.

Trotzdem müssen wir noch gemeinsam die Strecke Bequia-St. Vincent bewältigen – 8 sm gegen den Wind durch den Kanal zwischen den Inseln.

Obwohl wir bei bestem Wetter zu Mittag von Bequia wegsegeln, erwischt uns zur Hälfte der erste Squall mit Böen über 35 Knoten Wind und kräftigen Regenschauern. Wir verlieren leider einige Seemeilen an Höhe. 2 sm vor unserem Zielort – Blue Lagoon – erwischen uns die nächsten Regenschauer.

Mittlerweile ist nichts geblieben vom sonnigen Tag. Die Regenwolken hängen tief. Der Wind bläst uns um die Ohren und auch die Wellen haben etwas zugenommen. Wie schon so oft in den letzten Wochen heißt das Salzwasserdusche und Süßwasserdusche – auch Oma und Opa bekommen Wasser ab.

In der Bucht von Blue Lagoon angekommen – mittlerweile ist es fast 16 Uhr -, funken wir – nach einigen erfolglosen Versuchen – mit der Marina, die uns leider bestätigt: die Durchfahrt (Pfeil) durch das Riff ist mit knappen 1,8 bis 2,25 m – je nach Tide und Seegang – schlichtweg zu seicht für uns – jedenfalls würden wir es nicht riskieren, da durchzufahren.

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Die Lösung ist, dass sie uns einen Guide schicken, der mit uns das Boot durch das Riff selbst steuert. Es gibt eine nicht gekennzeichnete, tiefere  West-Einfahrt zwischen den Felsen

Der Guide kommt an Bord, hängt sein Dinghi am Heck unserer Starship an und los geht es.

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Er steuert auf das Riff zu, wartet ab, bis eine entsprechend hohe Welle kommt und steuert dann in der Welle auf die schmale Einfahrt zwischen den Felsen zu. Unter uns ist das Wasser türkis, rechts und links dunkelbraun von den Felsen. Der Guide wechselt vom Backbord-Steuer zum Steuerbord-Steuer und wieder zurück. 2 Minuten später sind wir in der Lagune und kurz darauf liegen wir erstmals nach drei Wochen wieder an einem Pontoon.

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05.01: Canouan Island

Ein kurzer Schlag von den Tobago Cays nach Canouan Island. Eine kleine Insel auf dem Weg nach Bequia, die im Guidebook als ruhig und unauffällig beschrieben wird. Genau das Richtige für uns – wir sehnen uns nach einem ruhigen Ankerplatz ohne Wellen und Fallböen.

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Zu Mittag ankern wir auf 4,5 m in der schönen Bucht vor dem Tamarind Beach Hotel. Baden und Tube fahren. Wir genießen das Faulenzen.

Der späte Nachmittag bringt noch einen netten Abstecher in das kleine Dorf.

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Den Tag lassen wir – bei Sonnenuntergang – an der  Strand Bar des  5*-Tamarind Beach Hotel ausklingen.

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03.01: BBQ in den Tobago Cays

Zeitgleich mit uns legen Enterprise und Millport II ab. Unser aller Ziel sind die Tobago Cays – nur wenige Seemeilen entfernt.

Genau so ankern wir auch. Starship, Enterprise und Millport nur einen Steinwurf von einander entfernt zwischen den beiden Inseln. Das Wasser strahlt in knalltürkis. Unter unserem Boot schwimmt ein Rochen und wenige Meter entfernt taucht gerade eine Meeresschildkröte auf.

Kurz darauf sind wir mit dem Dinghi zur Turtlebay unterwegs.

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Mit Schnorchel und Flossen schwimmen wir nahe am Strand und entdecken einige Schildkröten, die knapp einen Meter unter uns schwimmen. Dann zur Erkundung auf den kleinen „Berg“ bei der winzigen Insel auf der Suche nach Leguanen und weiteren „Land“-Schildkröten.

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Hinter uns erstreckt sich das langgezogene Horseshoereef.

Die Kinder haben jede Menge Spaß. Aber nicht nur mit der Unterwasserwelt und den gebirgigen Erkundungen, sondern auch mit einem Kartenspiel namens WIZARD. Jeweils zu zweit als Team spielen sie am Nachmittag mehrere Runden.

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Am nächsten Tag – nach einer windigen und rolligen Nacht – wollen wir eigentlich schon zur nächsten Bucht fahren, als Lukas plötzlich schreit: „Die Antares und dahinter die Edelweiß“. Wir hießen gleich unsere besonders große Österreichflagge zur Begrüßung und beschließen kurzerhand, doch noch einen Tag zu bleiben.

Bald schon sitzen 14 Kinder in unserem Cockpit und spielen Wizard – auf englisch. Wenn nur einer wüsste, was jetzt wirklich „Stich“ auf englisch heißt.

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Und für abends organisieren wir ein gemeinsames BBQ am Strand, an dem auch Maranne und Ikiro teilnehmen, die zwischenzeitlich angekommen sind. Ganz überraschend taucht auch noch das Kieler Ehepaar von der Sparta III auf, das wir aus Las Palmas kennen, und setzt sich zu uns.

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Huhn mt kreolischer Sauce, Fisch, Lobster dazu Reis, Kartoffeln, Gemüse und gebackene Bananen.

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Gekocht wird mit einfachsten Mitteln am Grill.

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Gelegentlich gibt der Generator seinen Geist auf, aber dafür haben die Köche Taschenlampen zu Hand (resp. im Mund).

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Wir sitzen auf Holzbänken am Strand. Teller sind Mangelware genauso wie Besteck. Aber wofür hat man 10 Finger? Als Beleuchtung dienen 5l Wasserkanister mit Sandfüllung und einer kleine Kerze.

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Es schmeckt herrlich bis – ja bis – es auf einmal zu regnen beginnt. „Wir sind ja nicht aus Zucker. So ein bisschen Regen kann uns doch nichts anhaben!“ lautet anfangs die Devise.

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Aber das bisschen Regen entwickelt sich zum ernsten Regenschauer. Wacker halten wir uns anfangs noch, aber dann steht das Wasser schon auf den wenigen Tellern und wir flüchten unter die Küchenzelte.

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Einige Kinder suchen Schutz unter den Tischen.

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Der Regen tut der Stimmung keinen Abbruch und sogar ein Dessert gibt es noch zum Abschluss.


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31.12: Silvester in der Karibik

Schon Ende Oktober vereinbaren wir mit einigen Familiencrews, Silvester gemeinsam feiern zu wollen – und zwar in der SALINE BAY auf der Insel MAYREAU. Eine großartige Bucht, größer als die Salt Whistle, wunderbarer Strand, Palmen und genug Platz.

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Als wir am 30.12 am Vormittag in der Bucht ankommen, ankern schon SY Heckogecko und die irische SY Millport II. Und dann entdecken wir auch eine kleine belgische Yacht – ja wirklich, das ist die SY Ikiro, die wir „in the middle of the ocean“ getroffen haben.

Gegen Mittag laufen die österreichische SY Selivra mit Hans-Peter und seinen drei Söhnen und kurz darauf die deutsche SY Charly ein.

Und dann am Nachmittag erspähen wir ein weiteres Boot – vielleicht 2 sm entfernt, das auf die Bucht Kurs hält. Wir setzen unsere neue und sehr große österreichische Fahne und begrüßen die deutsche SY Enterprise, auf die sich unsere Kinder schon so sehr gefreut haben. Vor über zwei Monaten hatten wir uns auf La Gomera verabschiedet.

Da wird dann gleich das Tube aufgeblasen und die Gegend unsicher gemacht.

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Am nächsten Morgen kommt die deutsche SY Grace an, zu Mittag die französische SY En Arbenn, die wir zuletzt beim unserem Kurzaufenthalt in Mindelo gesehen hatten, und am frühen Nachmittag die belgische SY Maranne. Die Wiedersehensfreude ist groß.

Dann auch noch die holländsiche SY Anne Wolter und der deutsche Katamaran Coco-Loco, die so wie wir an der ARC 2013 teilgenommen hatten.

Die Beachparty startet um 19 Uhr. In einer kleinen Hütte werden Reis, Gemüse, Erdäpfel, Huhn, Fisch und Lobster für uns vorbereitet. Plastikteller, Porzellangeschirr, irgendwelche Becher, irgendein Besteck , aber es schmeckt super.

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Sogar eine kleine Band ist organisiert.

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Die Kinder, es sind 23 an der Zahl,  spielen am Strand, hüpfen um das Lagerfeuer herum und unterhalten sich wie üblich „mehrsprachig“. HeckoGecko hat auch für die passende „Verkleidung“ gesorgt.

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Der Abend ist viel zu kurz, um mit allen zu plaudern. Dabei haben wir – weil das AtlantikCrossing bei allen noch so frisch in der Erinnerung ist – so viel zu erzählen. Und auch die Pläne, wie es nun weitergeht – ob in den Süden oder in den Norden.

Wir genießen den Abend sehr. Ein ganz besonderer Silvester Abend, ein besonderes Neues Jahr.


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29.12: Mayreau – Salt Whistle Bay

Wir verlassen die Admiralty Bay von Bequia nach einem wunderschönen Abend.

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Unser nächste Ziels ist die kleine Insel Mayreau – südlich von Bequia in den Grenadinen.

Wir ankern in der winzigen Bucht SALT WHISTLE BAY. Kein Wunder, dass hier so viele andere Boote sind, denn das ist der Karibiktraum schlechthin.

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Trotzdem zieht es uns weiter.

Zum einen ist die Bucht gar klein und lässt uns  – als eines der wenige Boote vor Anker – zwischen all den Mooring-Plätzen wenig Raum. Zum anderen haben wir uns ja mit einigen anderen Yachten zur Silvesterparty verabredet.

Eine Bucht und eine knappe Seemeile weiter südlich, denn die Silvesterbucht ist die SALINE BAY auf Mayreau.


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27.12: Soufriere, die Pitons und Bequia

Endlich wieder segeln.

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Nach  6 Tagen an Land genießen wir es sehr, wieder in See zu stechen. Außerdem haben wir ja zusätzliche Crew – Oma und Opa aus dem Burgenland.

Unser Ziel ist Soufriere, eine kleine „Stadt, gleich neben den Pitons – den Wahrzeichen St. Lucias.

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Wir liegen an einer Mooring – erste Reihe fußfrei mit Blick auf das bunte Treiben im Ort.

Am nächsten Tag – gleich nach Sonnenaufgang – geht es weiter. 55 sm liegen vor uns. Und der Wind ist optimal. So optimal, dass wir an die 11 Knoten Speed machen – das ergibt wegen der Strömung gegenan über 9 Knoten Speed over Ground.

Wir segeln an St. Vincent vorbei und kommen am späten Nachmittag in Bequia an. Einklarieren, Einkaufen und Entspannen.

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Bequia ist großartig. Schöner Strand, netter Ort und ein guter Ankerplatz. Da müssen wir nochmals herkommen.