Windfenster sind die optimale Gelegenheiten für Segeletappen. So ein Windfenster beschert uns eine anspruchsvolle, aber schnelle Überfahrt von Leros nach Amorgos.
Bei Wartungsfenstern wartet man auf Windfenster und nutzt die Zeit optimal für Wartungsarbeiten am Boot.
Flaute rund um Schinoussa beschert uns in einer großartigen Bucht ein Wartungsfenster zur rechten Zeit, weil genug zu tun ist.





Schon seit einigen Jahren (!!!) beobachten wir, dass der Decksbeschlag für das Babystag, wenn es nicht genutzt wird, sehr locker erscheint. Die Überfahrt von Leros nach Amorgos hat uns zusätzlich nasse Pölster im Salon beschert, weil der Decksbeschlag nicht mehr dicht ist. Wir montieren den Lautsprecher im Salon ab und erkennen das Ausmaß der Bescherung.

Der Beschlag wurde nicht unterfüttert, das heißt, es gibt weder Metall noch Holz unterhalb des Decks, um dem Druck des Babystags entgegen zu wirken. Wir haben nichts passendes zur Hand, behelfen uns mit einem Plastikstück, in das wir Löcher bohren, und kleben es mit sehr viel Marinesilikon von innen an. Schrauben und Muttern drauf, von außen abdichten und es sitzt wieder superfest.



Beim Maitörn haben wir geringe Mengen Salzwasser im Motorraum entdeckt. Nicht viel, vielleicht 100 ml bei 2 Stunden Fahrt unter Motor, aber genug, um sich wie eine dunkle, schmierige Masse durchs Boot in die Bilge zu ziehen. Das Leck ist gefunden. Der Auspuffschlauch wird an der Biegung porös. Und fällt nicht viel besseres ein, als das Marinesilikon, das bis 90 Grad hitzebeständig ist, zu verwenden, die undichten Stellen zu füllen und mit Gewebeband zu umhüllen. Der erste Test (wieder einmal zwei Stunden unter Motor) ist positiv. Kein Tropfen Salzwasser zu entdecken.


Ja, und dann wird auch noch unser Mai-Hoppala ersetzt. Die Traveller-Umlenkrolle auf der Backbordseite wird durch eine neue ersetzt. Marinesilikon und drei neue Schrauben, die wir extra in Wien besorgt haben, kommen zum Einsatz.

