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10 Tage harte Arbeit am Boot

Ich hatte 4 alte Zahnbürsten mit und habe darüber hinaus für die ganz kniffligen Ecken ein spitzes Messer verwendet. Kratzen und saugen mit einem Hochleistungsstaubsauger. Ich sollte mir das patentieren lassen…..

Alles in allem:

Wir (vor allem Dietmar und seit bald 75 Jahre alter Vater!!!!) haben tatsächlich jeden Tag von 7:30 bis 22:00 gearbeitet (okay, ein Abendessen im Ausmaß von 60 Minuten war möglich!).

Arbeiten waren:

* Niedergang schleifen und neu streichen
* Cockpittisch schleifen und neu streichen
* Salontisch (ungefähr 10 Stunden bis der Industrielack ab war) schleifen und neu streichen.
* Abgeschlagene Kanten und Ecken mit Holzpaste kitten, schleifen und streichen
* Alles Mahagoni 2 Mal einlassen und polieren
* Die 110 Meter Ankerkette auslassen, putzen, im 10 m Abstand markieren und wieder mühsam händisch einholen
* Alle Cuts im Deck mit Gelcoat beheben
* Eine Passarella aus Holz basteln
* alle Lampen abmontieren und putzen und gegebenenfalls reparieren
* die ENO Knöpfe tauschen
* Fast alle Schaniere der Schapse tauschen
* die Bodenbretter heben, putzen und darunter reinigen
* alle Spiegeln mit einem Silberlackrahmen versehen, damit man die Klebespuren darunter nicht sieht
* die Duschwand abmontieren, um die Aufhängung besser putzen zu können
* alle Regalabsicherungen silberfarben lackieren
* Metallrahmen der Luken abkleben und silberfarben spritzen (war im ersten Anlauf nicht so erfolgreich)
* die Backskisten notdürftig reinigen und aufräumen
* einen Holzrahmen für das Cobrafunkgerät zusammenschneiden und braun lackieren (Montage noch ausständig)

* einen Stauplan zeichnen
* Regalbretter für die Kästen zuschneiden und montieren
* Alle Matratzenbezüge reinigen
* Alles Zubehör fotografieren
* Alle Schapse mit Antirutschmatten auslegen
* Die Elektronik – soweit möglich – ausprobieren
* Das Innenleben der Pantrykasteln abmontieren und reinigen

* UND SCHLIEßLICH EINE LISTE GEMACHT, WAS WIR ALLES NICHT GESCHAFFT HABEN UND UNS FÜR ÜBERNÄCHSTES WOCHENENDE AUFGEHOBEN HABEN

Aber es hat so viel Spaß gemacht, wir wären sehr gerne noch länger geblieben und haben die Arbeit und das Leben am Boot so sehr genossen.

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Endlich am Boot :-)

Dietmar und sein Vater sind heute in der Früh kurz nach 4:00 losgefahren und waren gegen 15:00 in Nieuwpoort. Der Abfahrt war ein stressiger Abend vorangegangen, weil lang nicht so viel ins Auto ging wie gehofft und die beiden mehrmals das Auto umpacken mussten.

Ich denke, wir werden da auch noch einmal berechnen müssen, wie wir den restlichen Transport schaffen. Der Plan, dass ich kommenden Mittwoch nur mit Bordgepäck fliege, um schneller (resp. nicht zu spät in der Nacht) in Nieuwpoort zu sein, ist damit schon hinfällig. Jetzt heißt es wirklich, jedes Gramm nutzen.

Da ja ein Feiertag in Belgien ist, konnten sie noch nicht einmal Strom organisieren und die Bordbatterien sind leer. Fängt gut an. Aber Dietmar (das höre ich an seiner Stimme) ist optimistisch, die offenen Punkte in Griff zu bekommen. Alleine schon der Umstand, endlich am Boot arbeiten zu können, stimmt ihn froh. Und sein Vater ist ein guter „Selfmade“-Handwerker und ein sehr pragmatischer Mensch.